Theater im Stein-Gymnasium
Szenenwechsel auch für die Zuschauer

Münster-Gievenbeck -

Traum und Vision lautete das Oberthema für den Literaturkurs der Jahrgangsstufe Q1. 14 Schüler (elf Mädchen, drei Jungen) vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium entwickelten aus diesem Thema das Theaterstück „Dream on ...“, das die Zuschauer bewegte – im wahrsten Sinne des Wortes.

Freitag, 13.07.2018, 19:06 Uhr

Sowohl die Anfangs- als auch die Schluss-Sequenz spielten in der Schulaula. Der Rest der Aufführung erfolgte quer durch das Schulgebäude.
Sowohl die Anfangs- als auch die Schluss-Sequenz spielten in der Schulaula. Der Rest der Aufführung erfolgte quer durch das Schulgebäude. Foto: Con

In der Aula begann die Vorstellung mit einer Einführungsszene, dann wurden alle in den Flur gebeten, treppauf, in den Theaterraum, zur Bibliothek, in den Spanischraum, zum Flur vor den Kunstklassen, kurzer Stopp im Freien und wieder runter durchs Treppenhaus vorbei an der Mensa und zurück zur Aula. Überall präsentierten die Schüler Szenen und boten Denkanstöße zum Thema. Zum Schluss lautete die Quintessenz: „Träumen macht uns zum Menschen.“

„Dream on...“

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Mit Hilfe ihrer Lehrerin Karin Wunderlich entstand mit Verwendung literarischer und wissenschaftlicher Textpassagen, vieler Ideen und eigener Texte in Gruppenarbeit eine Collage, die zum einstündigen Theaterstück zusammen gefügt wurde. Selbst die kleine Pause zwischendrin – mit Getränken, Kuchen und Brezeln, die Einnahmen für die Abifeier einbrachte – war ins Stück mit eingebaut, nämlich als Hochzeitsfeier des Traumpaares in der vorangegangenen Szene.

Die Szenen handelten vom Ausbrechen aus dem Alltag durch Träume, Lebensträume, Wunscherfüllung, philosophische und medizinische Erklärungen zum Traum, Träume in der Psychologie, Alpträume und einer traumhaften Hochzeit.

„Es war anstrengend und eine sehr schöne Zeit“, resümierte Annika Potthoff von dem Kurs die Arbeit im letzten Schulhalbjahr. Besonders intensiv gestaltete sich die letzte Probenwoche. Potthoff übernahm mit Ellen Bolz die Moderationsrolle, denn die Szenen mussten verknüpft und das Publikum durch die Schule geführt werden.

Am Ende der Vorstellung lobte Wunderlich die Geduld und aufgebrachte Zeit der Schüler sowie ihre Liebe für Detail. „Ein großes Dankeschön für den ganz, ganz tollen Einsatz“, freute sich die Literaturkursleiterin.

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