SPD zu Gast beim FC Gievenbeck
Hoffnung in Sachen Kunstrasenplatz

Münster-Gievenbeck -

„Quo vadis, FC Gievenbeck?“ Wohin geht die Reise in Sachen zweiter Kunstrasenplatz?

Sonntag, 22.07.2018, 18:32 Uhr

Mit dem FCG-Vorsitzenden Jörg Rüsing (r.) suchten die sozialdemokratischen Kommunalpolitiker jetzt das Gespräch bezüglich des zweiten Kunstrasenplatzes.
Mit dem FCG-Vorsitzenden Jörg Rüsing (r.) suchten die sozialdemokratischen Kommunalpolitiker jetzt das Gespräch bezüglich des zweiten Kunstrasenplatzes. Foto: SPD

Darum ging es bei einem Treffen der Mitglieder des SPD-Ortsvereins Münster-West und des SPD-Arbeitskreises Sport mit dem Vorsitzenden des 1. FC Gievenbeck , Jörg Rüsing, auf dessen Sportanlage am Gievenbecker Weg.

Philipp Hagemann , sportpolitischer Sprecher der SPD , machte laut einer Mitteilung der Sozialdemokraten die Position des Arbeitskreises deutlich. Angesichts der Vielzahl von Anträgen sei es das Ziel der Sportpolitiker, eine Reihenfolge bei der Umwandlung von Tennenplätzen in Kunstrasenplätze festzulegen.

Abgesehen davon, dass Kunstrasenplätze für Fußballspieler wesentlich attraktiver als Tennenplätze sind, kann auf Kunstrasenplätzen auch durchgehend in den Wintermonaten gespielt werden. Daher habe der Sportausschuss vereinbart, zunächst jeden Verein – unabhängig von der Größe – mit einem Kunstrasenplatz zu versorgen. Bestimmend für die Reihenfolge sei allerdings auch der jeweilige Zustand des vorhandenen Tennenplatzes, sprich die Dringlichkeit für sanierende Baumaßnahmen, so Philipp Hagemann.

Jörg Rüsing zeigte zwar Verständnis für das Verfahren, machte aber zugleich deutlich, dass bei der Entscheidung auch zu berücksichtigen sei, wie viele Mannschaften – insbesondere Jugendmannschaften – eines Vereins auf das Spielen auf einem Kunstrasenplatz verzichten müssten. Nach den Vorstellungen von Rüsing sollte dieser Faktor auch mit einbezogen werden.

Jürgen Siekmann, langjähriger früherer Sportausschussvorsitzender, konnte diesen Überlegungen einiges abgewinnen. Er wies darauf hin, dass der auf der Konversionsfläche Oxford-Kaserne vorgesehene Kunstrasenplatz nicht zum Zuge kommt und es sich bei der Errichtung eines zweiten Platzes beim FCG nicht um die Umwandlung eines vorhandenen Tennenplatzes handele.

Von daher würde er es sehr begrüßen, wenn ein Weg zur baldigen Realisierung des zweiten Platzes gefunden würde. Im Übrigen wies Siekmann darauf hin, dass die Errichtung von Kunstrasenplätzen auch anderen Vereinen insofern zugute käme, dass die während der Wintermonate für Fußballer erforderlichen Hallenkapazitäten den hallensporttreibenden Vereinen zur Verfügung gestellt werden könnten.

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