Erster Gievenbeck-Kalender
Aus Gievenbeck, für Gievenbeck

Münster-Gievenbeck -

Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen.

Mittwoch, 07.11.2018, 18:28 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 17:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.11.2018, 18:28 Uhr
Die beiden Macher des Gievenbeck-Kalenders präsentieren die Premiere: Veit Christoph Baecker und Peter Hellbrügge-Dierks.
Die beiden Macher des Gievenbeck-Kalenders präsentieren die Premiere: Veit Christoph Baecker und Peter Hellbrügge-Dierks.

Neugierig und erwartungsvoll blickt sie in die Kamera, Nase und Ohren sind weit geöffnet. Und der Betrachter wartet förmlich darauf, dass die Zunge augenblicklich nach vorne schnellt. Diese Kuh ist der Hingucker schlechthin, das Tier ist Hauptdarsteller des Deckblatts eines besonderen Kalenders – des ersten Gievenbeck-Kalenders. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen.

Der erste Gievenbeck-Kalender

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  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks
  • Der erste Gievenbeck-Kalender ist erschienen. In diesem finden sich Motive aus dem Stadtteil. Mal weiß der Betrachter auf der Stelle, wo die Aufnahme entstand, mal muss er ein wenig überlegen. Kleine Hilfestellungen geben die kurzen Bild-Erläuterungen. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks

Das Erstlingswerk wurde von Dr. Veit Christoph Baecker (Herausgeber „Gievenbecker“) und Peter Hellbrügge-Dierks (Agentur Peter & Peter Print Productions GmbH ) ins Leben gerufen. Letzterer zeichnete als passionierter Fotograf für die reizvollen Momentaufnahmen verantwortlich. „Wir haben uns überlegt, dass Gievenbeck keinen eigenen Kalender hat, während andere Stadtteile schon länger einen solchen haben“, so Baecker.

Von der ersten Idee bis zur aktuellen Realisierung vergingen allerdings einige Jahre. „Den ersten Dateiordner habe ich 2012 angelegt“, sagt Hellbrügge-Dierks. Dann sei das Projekt aber immer weiter nach hinten geschoben worden. „Der Zeitpunkt, an dem man einen solchen Kalender herausbringt, muss natürlich passen.“ Offensichtlich passte er jetzt.

Die Motive sind unterschiedlicher Natur und der jeweiligen Jahreszeit angepasst. So zeigt das Januar-Blatt einen in Schnee gekleideten Gievenbach am Fachwerk. Ein den Stadtteil prägendes Bauwerk ist die Michael-Kirche. Und die darf natürlich nicht fehlen. Hellbrügge-Dierks entschied sich aber nicht für die Darstellung einer Totale, vielmehr macht die Detail-Ansicht des Kirchturms den Reiz des Februar-Motivs aus.

An Geschichten aus dem Stadtteil erinnert die Darstellung eines Leuchtturms auf dem Kreisel an der Von-Esmarch-Straße – vielen auch als der „Ziegenkreisel“ bekannt. Man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, als an besagtem Knotenpunkt ein Künstler mit verschiedenen Objekten von sich Reden machte.

Neben Motiven wie einem Blick ins Tal der Aa oder einem idyllischen Mohnfeld am Rüschhausweg widmet sich die Kamera des Fotografen auch verschiedenen Einrichtungen. So zeigt ein Skateboard-Fahrer seine Tricks im Skaterpark. Geschichte, Gegenwart und Zukunft treffen beim September-Motiv aufeinander: Der „Uhrenturm“ ist eines der markantesten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne. Bei der künftigen Entwicklung des Quartiers kommt dieser Immobilie eine besondere Bedeutung zu, denn es ist geplant, dort eine Art „Haus der Vereine“ zu etablieren.

Die Abbildungen sind keinesfalls alles Zufalls-Produkte. Wenn Hellbrügge-Dierks mit der Kamera loszieht, dann meist mit einem klaren Ziel vor Augen: „Als Fotograf hast Du immer Bilder im Kopf.“ Und doch gibt es auch spontane Einfälle. „Schnell ergeben sich gerne auch mal andere Motive – und so kann auch mal eine kleine Serie entstehen.“

Neben den reizvollen und unterschiedlichen Aufnahmen bietet der Kalender einen weiteren Mehrwert: Fixe Termine, wie beispielsweise der Wochenmarkt, sind besonders markiert, Ferien- oder Feiertage gesondert gekennzeichnet. Soweit die Termine schon jetzt bekannt sind, gibt es auch einen Hinweis auf Feierlichkeiten, wie das örtliche Schützenfest.

Der Kalender ist in einer Auflage von 250 Stück erschienen und in einer Größe von Din A3 für 12,50 Euro in der Buchhandlung „Der Wunderkasten“ und in den Räumen des Magazins „Gievenbecker“ im Lukas-Zen­trum zu haben. Der im Vergleich zu anderen Kalendern dieser Größe günstige Preis war möglich, da „uns örtliche Geschäftsleute unterstützt haben“, wie Veit Christoph Baecker berichtet. Großer Umsatz sei nicht das Ziel: „Vielmehr wollten wir etwas Identität stiftendes ins Leben rufen, etwas aus Gievenbeck für Gievenbeck.“ Ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage geben wird, liegt letztlich auch am Erfolg der Premiere.

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