Neujahrsempfang der CDU-Gievenbeck
Oxford-Quartier: Stadt will 2020 bauen

MÜNSTER-GIEVENBECK -

Wie geht es weiter mit Gievenbeck? Die Zukunft des Stadtteils war ein zentrales Thema im Fachwerk.

Montag, 07.01.2019, 21:30 Uhr aktualisiert: 09.01.2019, 18:18 Uhr
Zum Neujahrsempfang der CDU Gievenbeck kamen (v.l.) Bezirksvertreter Thomas Lilge, Landtagsabgeordnete Simone Wendland, Alfons Neuhaus (Vorsitzender der Ortsunion), Christoph Jaeger (Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau) und Ratsherr Richard-Michael Halberstadt ins Fachwerk.
Zum Neujahrsempfang der CDU Gievenbeck kamen (v.l.) Bezirksvertreter Thomas Lilge, Landtagsabgeordnete Simone Wendland, Alfons Neuhaus (Vorsitzender der Ortsunion), Christoph Jaeger (Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau) und Ratsherr Richard-Michael Halberstadt ins Fachwerk. Foto: sn

Mit „Fingerspitzengefühl“ müsse die Entwicklung des Stadtteils vorangebracht werden, meinte Alfons Neuhaus , der Vorsitzende der Ortsunion Gievenbeck bei deren Neujahrsempfang im Fachwerk. Kaufleute und Bürger sollten sich „wohlbehalten fühlen“, gleichwohl werde sich Gievenbeck verändern. Es sei damit zu rechnen, dass Gievenbeck auf bis zu 30 000 Einwohner wachse. Im Fokus dabei: das Oxford-Quartier. Über konkrete Bebauungspläne sprach Christian Jaeger , der Geschäftsführer der „Wohn- und Stadtbau“, vor den Christdemokraten im Fachwerk.

„Die Grundstücke sind gekauft, die Bebauungspläne rechtskräftig“, erläuterte Jaeger. Auch die Wohn- und Stadtbau will auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne bauen. 160 Wohnungen seien geplant, davon würden 100 gefördert, wie Jaeger weiter erläuterte. Zielgruppen seien sowohl Alleinstehende, als auch junge Familien, Studenten wie Senioren. Alle Wohnungen seien barrierefrei. Auch Wohnungen für Rollstuhlfahrer seien geplant. Die Mieten sollen laut Jaeger erschwinglich sein. Das betrifft nicht nur den sozial geförderten Wohnungsbau. Auch die frei finanzierten Wohnungen seien „preisgedämpft“. Für die zeitnahe Flächenentwicklung des Areals, wozu Infrastrukturmaßnahmen oder die baulich-technische Herrichtung des Geländes gehören, ist die Tochtergesellschaft Konvoy („Entwicklung der Konversionsflächen der Oxford- und York-Kaserne in Münster GmbH“) zuständig. Sie wird zur weiteren Planung am 22. Januar eine Arbeitssitzung abhalten. Auch Vertreter der einzelnen Ratsfraktionen seien dazu eingeladen, wie Ratsherr Richard-Michael Halberstadt ( CDU ) erläuterte.

„Grüner Weiler“

Die Wohngenossenschaft „Grüner Weiler“ möchte im Oxford-Quartier ihre Vorstellungen vom „nachhaltigen Wohnen“ verwirklichen. Individueller Wohnraum solle zugunsten von gemeinschaftlicher genutzter Infrastruktur verringert werden, erläuterte Thorsten Liebold, einer der Aktiven der Wohngenossenschaft.

Und bevor Simone Wendland über ihre Arbeit im nordrhein-westfälischen Landtag berichtete, nannte Christoph Jaeger das entscheidende Datum: „Ende 2020 startet unser Wohnungsbau.“

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