Neujahrsempfang der BV
Gemeinsam starke Signale senden

Münster-Gievenbeck -

Das Oxford-Quartier stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Bezirksvertretung (BV) Münster-West am Sonntagmorgen. „Es ist ein Mammut-Projekt, das uns noch über viele Jahre hinweg beschäftigen wird“, prognostizierte Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine.

Sonntag, 20.01.2019, 17:28 Uhr
Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine begrüßte die zahlreichen Gäste beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung.
Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine begrüßte die zahlreichen Gäste beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung. Foto: Kay Böckling

Es war diese eine Entscheidung, die im vergangenen Jahr fast alles andere in den Schatten stellte und die Entwicklung des Stadtbezirks Münster West und des Stadtteils Gievenbeck im Besonderen prägen wird: der Kauf der Oxford-Kaserne. Und so verwunderte es nicht, dass genau dieses Thema im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Bezirksvertretung (BV) Münster-West am Sonntagmorgen stand.

„Es ist ein Mammut-Projekt, das uns noch über viele Jahre hinweg beschäftigen wird“, prognostizierte Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine. Das Wachstum Gievenbecks um rund 15 Prozent sei eine „Entwicklung, die die Bezirksvertretung mit kritischem Blick wird begleiten müssen, da die Konsequenzen, die damit einhergehen, uns alle betreffen werden“.

Besondere Erwähnung fand in Brinktrines Ausführungen die gute Zusammenarbeit der in der BV-West vertretenden Parteien: „Bei uns im Westen kann den Bürgern nichts Besseres passieren, als dass das Stadtbezirksparlament ein gemeinsames und starkes Signal in Richtung Bürgerschaft – und manchmal auch in Richtung Rathaus – sendet.“

Einen Seitenhieb in Richtung einer nicht in der BV vertretenden Partei gönnte sich der Bezirksbürgermeister auch: „Wir dürfen uns auch in Zukunft nicht von den vermeintlichen Alternativen für unser Land auseinanderdividieren lassen.“ Und weiter: „Wenn wir weiterhin an guten Lösungen für die Bürger arbeiten und Politik für und mit den Menschen vor Ort machen, dann braucht es keine spalterischen, unsolidarischen und ewig gestrigen Alternativen.“

Daher galt Brinktrines besonderer Dank auch all den Bezirksvertretern aller Parteien „für ihren ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz für unseren Stadtbezirk“. Gleiches gelte natürlich auch für die Vertreter des Stadtrats.

Den Dank untermauerte Karlheinz Pötter, Vorsitzender des Mecklenbecker Geschichts- und Heimatkreises. Er erinnerte an die Arbeit der Bezirksvertretung seit 1975 – der kommunalen Neugliederung. „Sie haben seit dieser Zeit unendlich viel Positives für den Westen erreicht“, lobte Pötter und nannte einige Beispiele, wie den Bau eines Aufzugs in Mecklenbecker Hof Hesselmann.

Für diese Arbeit entwarf der Heimatkreis für die BV eine Dankes-Urkunde, die Pötter überreichte.

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