Oxford-Quartier
160 Wohnungen auf dem Weg

Münster-Gievenbeck -

Die Wohn- und Stadtbau plant den bau von 160 Wohnungen auf dem Oxford-Areal: Die Ergebnisse des jüngst von der Gesellschaft ausgelobten Architekten-Wettbewerbs liegen vor. Über die beiden Sieger-Entwürfe informierte Andreas Kurz vom Stadtplanungsamt die Mitglieder der Bezirksvertretung Münster-West im Albachtener Haus der Begegnung

Freitag, 22.03.2019, 17:38 Uhr
Im nordwestlichen Bereich (oben, links) will die Wohn- und Stadtbau 160 Wohnungen bauen.
Im nordwestlichen Bereich (oben, links) will die Wohn- und Stadtbau 160 Wohnungen bauen. Foto: Matthias Ahlke

Eile ist das Gebot der Stunde: Fünf Jahre hat die Wohn- und Stadtbau Zeit, die von ihr geplanten 160 Wohnungen in der ehemaligen Oxford-Kaserne zu realisieren. Sollte der Zeitplan stocken, läuft die städtische Wohnungsgesellschaft Gefahr, den mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ausgehandelten Nachlass für öffentlich geförderte Wohnungen zurückzahlen zu müssen.

Aktuell liegt die Wohn- und Stadtbau gut in der Zeit. Die Ergebnisse des jüngst von der Gesellschaft ausgelobten Architekten-Wettbewerbs liegen vor (wir berichteten). Über die beiden Sieger-Entwürfe informierte Andreas Kurz vom Stadtplanungsamt die Mitglieder der Bezirksvertretung Münster-West im Albachtener Haus der Begegnung .

Insgesamt beteiligten sich laut Andreas Kurz 13 Büros an diesem Wettbewerb. Das zu überplanende Areal liegt im nordwestlichen Teil des früheren Kasernen-Geländes und grenzt direkt an den Grünzug, den sogenannten Grünen Finger, der bekanntlich innerhalb des Plangebiets noch erweitert wird. „Die ehemaligen Fahrzeughallen werden alle abgebrochen“, erläuterte der Stadtplaner. Die vorgesehene Geschosshöhe variiert zwischen drei- bis viergeschossig in Richtung Haupterschließungsstraße sowie bis zu zwei siebengeschossigen Komplexen gegenüber vom Stein-Gymnasium.

Die Entwürfe der beiden ersten Preisträger („3pass Architekten Stadtplaner Part mbB“ aus Köln sowie „Farwick + Grote Architekten“ aus Ahaus) hätten laut Kurz der Jury am besten gefallen: „Nur für diese beiden Entwürfe wurden Preise verteilt, statt eines dritten Preises hat es eine Anerkennung gegeben.“ Damit habe das Preisgericht deutlich gemacht, dass sich die prämierten Arbeiten deutlich von den restlichen Vorschlägen absetzten.

Kurz verdeutlichte auch, dass der erste Preisträger, das Planungsbüro aus Köln, bereits verschiedene Projekte mit der Wohn- und Stadtbau verwirklichte – „zuletzt am Arnheimweg neben dem Lidl-Discounter“.

Erwähnenswert: „Es entstehen 160 Geschosswohnungen, es gibt in diesem Bereich keine Einfamilienhäuser.“ Ohnehin ist laut Kurz das Oxford-Quartier zu 90 Prozent im Geschoss-Wohnungsbau geplant, „um dort möglichst viele Wohneinheiten bereitstellen zu können“. Vorgesehen sei eine „großzügige Verglasung“, wie es der Stadtplaner formulierte. Verzichtet werden solle so auf kleinteilige Fensterreihen.

Stichwort Stellplätze: Die Hälfte derer findet sich in Tiefgaragen wieder. „Die Einfahrten sind in den Randbereichen verträglich untergebracht“, so Kurz. Die Häuser bekommen allesamt Flachdächer, die zu 70 Prozent begrünt werden. Zudem wäre auch die Installation verschiedene Photovoltaik-Anlagen denkbar.

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