Initiative Ortskern Gievenbeck
In Zukunft noch schlagkräftiger

Münster-Gievenbeck -

Die IOG kümmerte sich bislang seit etwa drei Jahren um das Ortsbild von Gievenbeck. Als Verein will man noch schlagkräftiger werden. Dabei hat man sich hohe Ziele gesetzt.

Montag, 25.03.2019, 18:14 Uhr aktualisiert: 28.03.2019, 17:24 Uhr
Die Mitglieder des noch jungen Vereins stießen auf die Vereinsgründung an.
Die Mitglieder des noch jungen Vereins stießen auf die Vereinsgründung an. Foto: IOG

Die Beleuchtung des Kirchturms der Michaelkirche oder der unermüdliche Einsatz für ein attraktiveres Zentrum etwa durch gepflegte Baumscheiben: Das sind nur zwei Beispiele, mit denen die „Initiative Ortskern Gievenbeck“ (IOG) in den vergangenen Jahren von sich Reden machte. Um zukünftig noch schlagkräftiger agieren zu können, beschlossen nun die Verantwortlichen, einen Verein zu gründen – ein Vorhaben, dass schon Initiativ-Sprecher Dr. Alfons Rensing vor etwas über einem Jahr im Interview mit unserer Zeitung in Aussicht stellte.

Die IOG kümmerte sich bislang als loser Zusammenschluss bereits seit etwa drei Jahren um das Ortsbild von Gievenbeck. Beim letzten öffentlichen Treffen Ende Februar hatte sie sich dazu durchgerungen, sich – wie bereits berichtet - eine feste Organisationsstruktur als gemeinnütziger eingetragener Verein zu geben. Die IOG verspricht sich davon eine engere Einbindung interessierter Mitbürger und eine stärkere Akzeptanz als Ansprechpartner der Stadtverwaltung und der politischen Gremien und Parteien. Auch bei Fördermaßnahmen ist eine anerkannte Organisationsform meist unabdingbar.

Die erste Hürde meisterte der noch junge Verein im Vorfeld: Für die Gründung eines Vereins bedarf es laut Aussage der Verantwortlichen einer Anzahl von mindestens sieben Mitgliedern, aber etwa die dreifache Anzahl an Interessenten waren erschienen, um von der Geburtsstunde an als Gründungsmitglied zu gelten.

In der Gründungsversammlung nahm die Errichtung einer Satzung breiten Raum ein. Der Verein, dem sowohl natürliche als auch juristische Personen angehören können, verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und will das bürgerschaftliche Engagement in Zusammenhang mit der Gestaltung des Ortskerns Münster-Gievenbeck fördern und bei der Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens der Bürger in diesem Stadtteil helfen. Dabei sollen der Naturschutz und die Landschaftspflege sowie der Denkmalschutz und die Denkmalpflege gefördert werden. „Das zuständige Finanzamt hat nach einer Vorab-Prüfung bereits die Anerkennung einer steuerlichen Begünstigung signalisiert“, so Alfons Rensing, Mitglied des Lenkungsgremiums der Initiative.

Die verabschiedete Satzung sieht bei weniger als 30 Mitgliedern nur einen dreiköpfigen Vorstand vor. Da sich 19 Personen als Gründungsmitglieder eintrugen, wurden in den anstehenden Wahlgängen Verena Marx als Vorsitzende sowie Alfons Rensing und Josef Rösmann als weitere Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig gewählt. Als Kassenprüfer fiel die Wahl auf Ruth Kohaus und Peter Naber.

Als nächstes stehen nun die Eintragung ins Vereinsregister und die steuerliche Anerkennung als gemeinnütziger Verein an. „Natürlich wird bis zur Eintragung als Verein die IOG in ihrer bisherigen Struktur die laufenden Projekte weiterverfolgen und darüber berichten oder zur Mitarbeit aufrufen“, so die IOG-Vorsitzende Verena Marx.

Insbesondere stehen demnächst am Enschedeweg die Neubepflanzung des Hochbeetes an der Fußgängerampel in Höhe der Bücherei, die Gestaltung der Baumscheiben an der Bushaltestelle und die künstlerische Gestaltung der vielen Schaltkästen im Ortskern an.

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