Entlassfeier der Waldorfschule
Engagement hat hohen Stellenwert

Münster-Gievenbeck -

Die Waldorfschule hat 18 Abiturienten verabschiedet

Sonntag, 07.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 17:34 Uhr
18 Abiturienten konnten ihr Zeugnis an der Waldorfschule in Empfang nehmen und berichteten kurz, was sie nun planen.
18 Abiturienten konnten ihr Zeugnis an der Waldorfschule in Empfang nehmen und berichteten kurz, was sie nun planen. Foto: Claus Röttig

Sie haben große Pläne für die Zukunft, die Abiturienten der Waldorfschule. 18 Schülerinnen und Schüler konnten nun ihre Reifezeugnisse aus der Hand von Schulleiter Christian Kriegeskotte in Empfang nehmen.

Gleichzeitig verrieten sie der Schulgemeinschaft, was in der nächsten Zeit geplant ist: „Ich gehe nach Russland für ein soziales Projekt“ oder „Ich gehe nach Südamerika für ein soziales Projekt“ waren nur einige der Aussagen, die mit viel Applaus anlässlich der Entlassfeier quittiert wurden.

Die Abschlussfeier für die 18 Absolventen stand ganz im Zeichen der Selbstbestimmung. So betonte Lehrer Eugen Schilling während seiner Ansprache: „Nun ist es an der Zeit, das Leben selber zu gestalten.“ Mit dem Eintritt in die Waldorfschule sei man empfangen worden und in die Geborgenheit der Schule aufgenommen worden. „Nun haben die Abiturienten die Chance, selber im Leben zu stehen und die Freiheit, genau das auch zu machen“, führte der Pädagoge aus.

Auch rein bildlich schafften die Abiturienten den Sprung: „Vor 13 Jahren wurden sie im selben Saal eingeschult, in dem heute Entlassung gefeiert wird“, verriet der Schulleiter. Damals habe alles aber noch vor der Bühne stattgefunden. „Nun stehen sie auf der Bühne als fertige Abiturienten.“

Begleitet wurden die Absolventen von Familie und Freunden und auch von Elisabeth Finke: Die Lehrerin hatte die Schüler vor 13 Jahren in Empfang genommen und bis zur achten Klasse begleitet und unterrichtet. „Da ist es doch Ehrensache, dass man sich verabschieden will, wenn so eine Zeit zu Ende geht“, sagte Kriegeskotte. Nun solle man schauen, wie die Welt draußen funktioniert. „Ein Zeichen dafür sind auch die vielen sozialen Projekte, in denen sich die Schüler engagieren wollen.“ Weltoffenheit sei auch ein Zeichen der Waldorf-Pädagogik: „Die Weltoffenheit und soziales Engagement ist für uns besonders wichtig.“

So konnten folgende Schüler ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen: Elias Bruders, Johanna Amelia Fröse, Rosa Häder, Björn Hendrik Hessberg, Roos Charlotte Hollands, Robert Hombach, Nele Sophie Knack, Katharina Marie Kroner, Henry David Kurzhals, Jessica Paede, Dora Reckel, Daisy Emma Schübel, Alke Schulze Raestrup, Naja-Nantje Seger, Naja Philine Spielmann, Laura Wellerdieck, Timo Wellerdieck und Janik Paul Wellmann.

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