Jubiläumsgala
Glückwunsch, 1. FC Gievenbeck!

Münster-Gievenbeck -

70 Jahre FC Gievenbeck: Dieses Jubiläum feierte der Verein mit einer Gala. Als besonderer Höhepunkt lockte ein Kabarett-Trio der Extraklasse.

Montag, 08.07.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 18:36 Uhr
Das Kabarett-Trio „Storno“ begeisterte mit seinem Programm.
Das Kabarett-Trio „Storno“ begeisterte mit seinem Programm. Foto: Kay Böckling

Eine „gesellschaftliche Klammer für Gievenbeck und darüber hinaus“ – so bezeichnete Bürgermeisterin Karin Reismann am Sonntagabend den 1. FC Gievenbeck , der mit einer großen Gala seinen 70. Geburtstag in der Peter-Demling-Sporthalle feierte.

Zahlreiche Gäste aus Politik, dem gesellschaftlichen Leben und – natürlich – aus dem sportlichen Umfeld waren der Einladung zu dem festlichen Event gerne gefolgt und erlebten einen von WN-Sportchef Alexander Heflik moderierten, unterhaltsamen Abend. Die Krönung des Abends: der Auftritt des bekannten Kabarett-Trios Storno.

Gala 70 Jahre 1. FC Gievenbeck

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  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling
  • Bei der Gala des 1. FC Gievenbeck, moderiert von Alexander Heflik, gab es einige Festreden und als Höhepunkt den Auftritt von „Storno“. Foto: Kay Böckling

Reismann gratulierte in Vertretung des Oberbürgermeisters Markus Lewe dem Stadtteil-Club und seinen Verantwortlichen. Und sie freute sich mit dem Verein, dass der neue Kunstrasenplatz bereits im nächsten Jahr realisiert werden soll. „Ohne den 1. FC Gievenbeck wäre Gievenbeck nicht Gievenbeck“, hob Reismann hervor. Der Verein leiste einen ganz wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt im Stadtteil: Er sei ein Ort der Identifikation, ein Stück Heimat.

Der Verein ist laut Reismann auch ein Spiegelbild des Stadtteils, der „geprägt wird von friedlichem Zusammenleben, von Menschen unterschiedlichster Herkunft“. Gievenbeck werde getragen vom sozialen und ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen, die sich „tagtäglich mit ganzer Kraft und viel Herzblut für Gievenbeck und seine Bürger einsetzen“.

Über die Anfänge und die Geschichte des Vereins berichtete Jörg Rüsing, Vorsitzender des 1. FC Gievenbeck. Das Jahr 1949, also das Gründungsjahr des FCG, sei ein historisch bedeutendes Jahr gewesen: Gründung der Bundesrepublik, Beschluss des Grundgesetzes, die Erfindung der Currywurst durch Herta Heuwer, Sepp Herberger sei zum Bundestrainer ernannt worden, es war das Geburtsjahr von Klaus Fischer und Konrad Adenauer wurde zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik gewählt.

Zurück nach Gievenbeck: Dort sei Josef Adick zum ersten Vorsitzenden des 1. FCG gewählt worden. Er sei dann sehr früh verstorben. Dass es nicht immer harmonisch zuging, bewies die Tatsache, dass Adicks Nachfolger, Fritz Kneuertz, seinen Posten aufgrund eines Spieleraufstands zur Verfügung stellte. Peter Demling habe dann in seiner 39-jährigen Amtszeit den Verein entscheidend geprägt: „Fairness, Zusammenhalt und Respekt“, so Rüsing. Nicht minder dankte er seinem Vorgänger Alois „Alu“ Lutz, den er als „Architekten der neuen Entwicklung des Vereins“ bezeichnete. 25 Jahre lang habe er den Club geprägt und ihn „zu dem gemacht, was er heute ist“.

Bevor „Storno“ die Bühne stürmte, entlockte Moderator Alexander Heflik dem Abteilungsleiter Fußball, Christian „Lüde“ Wielers, noch ein Geheimnis: die Herkunft seines Spitznamens. Der stamme, so „Lüde“, aus seiner Zeit als Trainer in Kinderhaus. Er habe sich an der Seitenlinie nicht so benommen, wie vorgeschrieben. Als er vom Unparteiischen wegen einer Strafe nach seinem Namen gefragt worden sei, habe er mit Blick auf den Humoristen Loriot geantwortet: „Dr. Müller-Lüdenscheidt.“ So habe es der Schiri dann auch wirklich in den Spielbericht eingetragen. Schließlich habe man ihn Lüdenscheidt genannt, die heruntergebrochene Kurzform „Lüde“ sei kurz darauf entstanden.

Und dann kamen die drei Kabarettisten und bestachen sofort durch ihren Wortwitz und Humor. Gemäß dem Anlass und mit Blick auf den Verein hatte das Trio seinem Programm eine leicht sportliche Note verpasst. Zwei Stunden lang – unterbrochen von einer kurzen Pause – lieferte „Storno“ seinem Publikum Unterhaltung vom Feinsten.

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