Projekttage am „Stein“
Die Vielfältigkeit des Wassers

Münster-Gievenbeck -

Kurz vor den Ferien legten sich die rund 700 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn des Strin-Gymnasiums mächtig in Zeug und nahmen begeistert an den ersten – größtenteils stufenübergreifenden – Projekttagen zum Thema „Wasser“ teil.

Freitag, 12.07.2019, 17:12 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 15:40 Uhr
Das Kanu-Projekt war eines der beliebtesten bei den Projekttagen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums.
Das Kanu-Projekt war eines der beliebtesten bei den Projekttagen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Foto: Stein-Gymnasium

Die Premiere war ein voller Erfolg: Kurz vor den Ferien legten sich die rund 700 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn mächtig in Zeug und nahmen begeistert an den ersten – größtenteils stufenübergreifenden – Projekttagen zum Thema „Wasser“ teil. Manch einer war überrascht, wie vielfältig man dieses Thema behandeln kann.

So reichte die Angebotspalette beispielsweise von dem Projekt „Auf und unter Wasser – mit Acryltechniken Zufallsbilder erschaffen“ bis hin zum „Kanu-Woodshop“, in dem die Gymnasiasten ihr eigenes Kanu bauten und es schließlich auch zu Wasser ließen. Auch historisch Bedeutsames kann man in Verbindung mit Wasser bringen. So gab es das Projekt „Titanic – Gesunken im Nordatlantik; Menschen, Fakten und Geheimnisvolles“. Dieses Angebot richtete sich allerdings nur an die Schüler der Klassen fünf bis sieben. Insgesamt 31 Projekte standen zur Auswahl.

Durchaus auch gesellschaftskritische Betrachtungen fanden Einzug in die Projektwoche. So nahm eine Gruppe die Beziehung zwischen Unternehmensethik und dem Wasser unter die Lupe. Dies geschah am Beispiel der aktuell in der Kritik stehenden Firma Nestlé. „Wolf im Schafspelz?“, lautete dort die Fragestellung.

„Aktuell ist das Thema Klimawandel ja eins der beherrschenden“, sagte Jennifer Schrübbers, die selbst mit einer Schülergruppe an einer Art Öffentlichkeits-Projekt teilnahm und in diesem Zusammenhang die Arbeit der einzelnen Gruppen dokumentierte. Sie ist begeistert von dem, was letztlich aus der Idee entstanden ist: „Berücksichtigt werden konnten ganz unterschiedliche Fächer: Religion, Chemie, Physik, Mathe, Pädagogik oder Musik.“

Wichtig sei es gewesen, dass die Schüler eine sehr große Auswahl im Vorfeld gehabt hätten. Zudem hätten die teilnehmenden Lehrer selbst die Gelegenheit, ihre eigenen Interessen umsetzen zu können, die eventuell auch völlig fachfremd gewesen seien: „Wir haben beispielsweise eine Kollegin, die ansonsten Mathe unterrichtet und sich während der Projekttage künstlerisch betätigte.“

Von einer ausgesprochen „angenehmen Atmosphäre im Haus“ sprach Schulleiter Jürgen Velsinger: „Am Ende eines solchen Schuljahres sind wir alle doch sehr erschöpft, es ist viel getan worden. Nichtsdestotrotz hat die Projektwoche bei allen noch einmal Energien freigesetzt.“ Das habe auch für das Kollegium gegolten. Viele hätten gesagt: „Das sollten wir immer machen.“

Am Ende der Projekttage wurden die Eltern sowie alle Interessierten eingeladen, sich anhand einer dezentralen Präsentation ein Bild von den Ergebnissen der Schüler zu machen. „Auch die Eltern der künftigen Fünftklässler waren angesprochen, um die Schule einfach einmal von einer anderen Seite kennenzulernen“, so Velsinger. Die Präsentation mündete schließlich in ein kleines Schulfest.

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