Ghana-Sonntag
Informationen über Hilfe in Ghana aus erster Hand

Münster-Gievenbeck -

Wohin fließt die finanzielle Unterstützung aus Gievenbeck in Ghana? Diese und andere Fragen wurden beim Ghana-Sonntag im Pfarrheim St. Michael beantwortet.

Dienstag, 17.09.2019, 17:24 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 16:46 Uhr
Unterstützen schon seit neun Jahren ihre Partnergemeinde: Die Mitglieder des Ghana-Kreises informierten beim traditionellen Ghana-Sonntag über die hohen Ziele und erreichten Erfolge.
Unterstützen schon seit neun Jahren ihre Partnergemeinde: Die Mitglieder des Ghana-Kreises informierten beim traditionellen Ghana-Sonntag über die hohen Ziele und erreichten Erfolge. Foto: cro

Seit neun Jahren gibt es die Partnerschaft zwischen dem Bistum Münster und der Kirchenprovinz Tamale in Nordghana. Auch in Gievenbeck wird diese unterstützt: In der kleinen Stadt Gushegu im Bistum Yendi liegt die Partnergemeinde „Christ the Kind“, die von der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser unterstützt wird.

Organisiert wird die Zusammenarbeit von den Mitgliedern des Ghana-Kreises der Gemeinde. Und die haben ganz deutliche Ziele, wie Leiterin Maria Buchwitz beim Ghana-Sonntag betonte. „Wir wollen uns gegenseitig unterstützen, sowohl finanziell als auch moralisch.“

Es gebe in Ghana noch viel zu tun, auch wenn die Zusammenarbeit schon erste Früchte trage. „Wir besuchen uns und schauen nach den Fortschritten.“ Denn unter anderem wird eine Schule unterstützt sowie Frauen, die von ihren Familien verstoßen wurden, und es gibt einen festen Personalkostenzuschuss für das Lehrpersonal.

„Wir haben aber noch einige Aufgaben vor uns. Momentan muss eine Schulbücherei angeschafft werden und verschiedene Materialien fehlen auch noch“, hieß es vom Arbeitskreis. Das solle beim Ghana-Sonntag auch der Gemeinde gezeigt werden. „Daher berichten wir von unserer Reise in diesem Jahr“, so Buchwitz.

Über 350 Kinder seien in der Schule und im Kindergarten, es herrsche großer Hunger nach Bildung und Lebensverbesserung. „Dabei haben wir in Ghana eine unglaubliche Gastfreundschaft und Herzlichkeit erfahren“, so Pastor Thomas Obermeyer, der die Reise begleitet hatte. „Dabei kann man in Ghana sehen, wie die Religionen friedlich miteinander leben: Rund 95 Prozent der Bevölkerung ist muslimisch, aber die leben mit den Christen friedlich zusammen.“

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