Politik diskutiert Erweiterung der Mosaikschule
Nächster Schritt: Baubeschluss

Münster-Gievenbeck -

Wie geht es weiter? Darf die Schule wachsen? Die Beantwortung dieser Fragen rückt jetzt näher.

Samstag, 21.09.2019, 06:30 Uhr
Die Mosaikschule erhält einen Anbau nach den Plänen der „Gruppe MDK Architekten Ingenieure“ aus Münster
Die Mosaikschule erhält einen Anbau nach den Plänen der „Gruppe MDK Architekten Ingenieure“ aus Münster Foto: Kay Böckling

Jetzt ist es nur noch ein verhältnismäßig kleiner Schritt zur Erweiterung der Mosaikschule: Das Ergebnis des Architekten-Wettbewerbs liegt vor, nun obliegt es der Politik, den entsprechenden Auftrag auf Umsetzung dem siegreichen Planungsbüro „Gruppe MDK Architekten Ingenieure“ aus Münster zu erteilen. Bevor es dann wirklich losgehen kann, muss nur noch der Baubeschluss erfolgen. Damit ist mittelfristig in einer der nächsten politischen Beratungsketten zu rechnen. Es gibt also Fortschritte.

Und darum geht es: Für den offenen Ganztag fehlt es der Mosaikschule an der Dieckmannstraße räumlich an allen Ecken und Enden. Um die Betreuung einigermaßen sicherstellen zu können, sind die Verantwortlichen seit Jahren gezwungen, die benachbarten Räumlichkeiten des La Vie zu nutzen. Ein Umstand, den Politik und Verwaltung sowie Eltern und Lehrer gleichermaßen bemängeln.

Entsprechend schlug die Verwaltung im vergangenen Jahr, wie berichtet, die Erweiterung der Grundschule im Auenviertel vor. Die Vorgabe: Besagtes Aufstocken der Räumlichkeiten für eine Summe in Höhe von veranschlagten 5,6 Millionen Euro zu planen.

Dreizügigkeit

Eines darf aber nicht aus den Augen gelassen werden: Trotz der geplanten Erweiterung bleibt es bei der derzeitigen Dreizügigkeit. Hintergrund sind die aktuellen Planungen für die benachbarte ehemalige Oxford-Kaserne. Dort ist der Bau einer zusätzlichen Grundschule (vermutlich zweizügig) vorgesehen. Optional kann die Grundschule später aber auch vierzügig ausgebaut werden.Bei Bedarf könnte der Neubau in einem zweiten Bauabschnitt aufgestockt werden. Die aktuellem Planungen berücksichtigen diese Möglichkeit.

Im Zuge der europaweiten Ausschreibung zum Ausbau der Mosaikschule gingen laut einer städtischen Vorlage 42 Bewerbungen ein. Davon wurden zehn ausgelost, die neben den fünf von der Stadt vorab gesetzten Büros zur Teilnahme aufgefordert wurden. „Insgesamt wurden zwölf Arbeiten eingereicht“, schreibt das Amt für Immobilienmanagement.

Sieger-Entwurf

Und das wird umgesetzt: Der Sieger-Entwurf der MDK-Architekten sieht einen einfachen, fast quadratischen Neubau am Rande des Schulhofs vor. Er schließt mit dem Schulhof ab. „Durch einen angemessenen Abstand zum Bestandsgebäude gewährleistet der Neubau zum einen, dass die bestehenden Räumlichkeiten der Mosaikschule nicht beeinträchtigt werden“, so das Fachamt. Zum anderen ermögliche diese Fuge eine großzügige Verbindung zum Landschaftsraum.

Zum Thema

Mit dem Ausbau befasst sich die Bezirksvertretung West am Donnerstag (26. September) ab 17 Uhr in der Grundsachule Nienberge.

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