Gievenbecker Vereine wollen einen intensiveren Austausch
Termin-Kollisionen vermeiden

Münster-Gievenbeck -

Schützen- oder Sommerfeste konkurrieren oft mit andren Events. Besonders in einem Stadtteil wie Gievenbeck wollen nun Vereine vermeiden, dass es zu Termin-Kollisionen kommt. Wie?

Mittwoch, 13.11.2019, 16:54 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 12:30 Uhr
Das Sommerfest des Fachwerks ist ein großer Publikumsmagnet. Damit es nicht mit anderen Terminen kollidiert, gibt es das regelmäßige Treffen der örtlichen Vereine.
Das Sommerfest des Fachwerks ist ein großer Publikumsmagnet. Damit es nicht mit anderen Terminen kollidiert, gibt es das regelmäßige Treffen der örtlichen Vereine. Foto: Kay Böckling

Das schmeckte einigen Gievenbeckern so gar nicht: Anstelle der traditionellen Sommersause hatte sich die Werbegemeinschaft die Ausrichtung eines Schlager-Festivals auf die Fahnen geschrieben. Der Termin aber fiel ausgerechnet mit dem Schützenfest des Schützenvereins zusammen. Letztlich wurde das Festival wegen des Vetos des Sportamts abgesagt. Um solche sich androhenden Interessens-Kollisionen aber künftig zu vermeiden, wollen die örtlichen Vereine an einem Strang ziehen und sich besser absprechen. Ein erstes Treffen diente der Sondierung. Weitere sollen in regelmäßigen Abständen folgen.

„Das ist jetzt der dritte oder vierte Versuch“, so Heinz Mecklenborg , der als Ehrensenatsvorsitzender der KG Soffie dem Vereinsleben vor Ort verbunden ist. Alfons Egbert in seiner Funktion als Leiter des Gievenbecker Fachwerks habe schließlich erneut die Initiative ergriffen und die örtlichen Vereine zu einem Gespräch eingeladen. „In erster Linie waren es die Vereine, die das Jahr über Veranstaltungen organisieren“, erläutert Egbert.

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, müssen die jeweiligen Vereine natürlich Kenntnis von den anderen Institutionen haben und über deren aktuellen Planungen auch im Bilde sein. Ergo erstellte man eine E-Mail-Verteilerliste. Die Absprache: Jeder Veranstalter schickt neue Termine an alle.

Eine Besonderheit im Stadtteil: Einige Festivitäten sind an konkrete Termine gekoppelt, wie beispielsweise das Sommerfest des Fachwerks oder der Ortsunion. „Auch wir als KG Soffie versuchen, unsere Gala möglichst früh zu terminieren, um nicht mit den anderen Gesellschaften zu konkurrieren“, sagt Heinz Mecklenborg. „Sonst nehmen wir uns doch gegenseitig die Gäste weg.“

Reaktiviert soll nun auch wieder das Ansinnen, den Veranstaltungskalender auf der Internetseite „www.gievenbeckerleben.de“ intensiver zu pflegen. Egbert: „Mit den Teilnehmern des Treffens haben wir vereinbart, die anstehenden Termine in genau diesen Kalender einzupflegen.“ Da die jeweiligen Veranstaltungen auch über den E-Mail-Verteiler laufen, bekommt der Fachwerk-Leiter natürlich Kenntnis von den jeweiligen Events und trägt sie seinerseits in den Kalender ein. „Soweit das noch nicht geschehen ist.“

Wichtig ist, dass der Kommunikationsfluss gegeben ist. Um das zu gewährleisten, soll es regelmäßige Jahrestreffen geben, die institutionalisiert werden. „Etwa jeden ersten Mittwoch im November“, schlägt Mecklenborg vor.

Als Beispiel dient das Nienberger „Nikolaustreffen der Vereine“. Egbert wünscht sich Ähnliches, allerdings mit der Intention „Treffen der Veranstalter“. Denn: Nicht nur Vereine organisieren Events. So luden die Gewerbetreibenden des Stadtbereichszentrums auch schon zu Festen ein. Die und andere will man mit ins Boot holen.

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