Stein-Gymnasium erneut ausgezeichnet
„Mint-Excellence-Center“ ist das Ziel

Münster-Gievenbeck -

Es ist mehr als eine Auszeichnung, es ist eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit und gleichzeitig Ansporn, einen entscheidenden Schritt nach ganz oben zu gehen. Die Rede ist von der erneuten Zertifizierung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums zur sogegenannten Mint-freundlichen Schule.

Freitag, 15.11.2019, 18:56 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 19:02 Uhr
Die Delegation des Stein-Gymnasiums freute sich über die Zertifizierung (v.l.): Sven Friedrich,. Johannes Kettner, Verena Böse, Silvia Schilmöller und Gregor Prell (es fehlen Patricia Wegner und Sarah Behrens).
Die Delegation des Stein-Gymnasiums freute sich über die Zertifizierung (v.l.): Sven Friedrich,. Johannes Kettner, Verena Böse, Silvia Schilmöller und Gregor Prell (es fehlen Patricia Wegner und Sarah Behrens). Foto: Stein-Gymnasium

Damit würdigt das Land die überaus erfolgreichen Bemühungen des Gievenbecker Gymnasiums, die Schüler besonders in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Landes-Schul-Ministerin Yvonne Gebauer zeichnete die Stein-Schule erneut aus.

Bereits vor drei Jahren erhielten die Verantwortlichen die Zertifizierung als Mint-freundliche Schule. Nun die Neuauflage der Überprüfung. „Man musste einen Fragen-Katalog ausfüllen, der die Neuerungen im Mint-Profil ebenso abfragt wie die alten Dinge, die man damals angegeben hat“, so Johannes Kettner , einer der für die Mint-Projekte verantwortlichen Pädagogen. Zu dem mehrköpfigen Team gehören auch Sven Friedrich, Patricia Wegner, Verena Böse, Silvia Schilmöller, Gregor Prell und Dr. Sarah Behrens.

In den vergangenen drei Jahren habe die Schule ihr Mint-Profil sehr stark erweitert: „Wir haben neue Wettbewerbe eingeführt, um einerseits Interesse bei allen Schülern zu wecken und andererseits starke Jugendliche zu fördern“, sagt Kettner. Zusätzlich habe man einige neue Exkursionen eingebracht. „So fahren wir im kommenden Jahr erstmals mit allen fünften Klassen zum Lern-Labor Phäno MexX nach Ahlen.“ Dort könnten die Jungen und Mädchen kleinere Experimente durchführen. Die Exkursionen zögen sich bis zur Oberstufe.

„Die Idee einer Re-Zertifizierung ist es ja, den eingeschlagenen Prozess in Gang zu halten“, meint Schuldirektor Jürgen Velsinger . „Das ist schon valide im Hinblick darauf, ob sich an den teilnehmenden Schulen etwas getan hat, ob dort eventuell auch ein Projekt angestoßen wurde.“

Ein spezielles Projekt, das die Verantwortlichen ins Auge gefasst haben, ist eine Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Physik. Velsinger: „Es kommen Studierende, die uns im Unterricht aktiv unterstützen.“ Damit verfolge die Schule verschiedene Ziele: „Die Schüler stärker zu motivieren, später einmal in diesen Bereich zu wechseln – sei es durch Ausbildung oder universitäre Strukturen.“ Gleichzeitig könne man bei den Studenten Interesse wecken, eventuell in den Lehrberuf zu gehen: „Denn da wird es dünn, in diesen Fächern fehlt uns der Lehrernachwuchs.“

Ein großes Ziel, auf das man beim Stein-Gymnasium hinsteuert, ist die Zertifizierung „Mint-EC“, was soviel bedeutet wie „Mint-Excellence-Center“. Die fordert vom Anforderungsprofil noch einiges mehr, als die aktuelle Mint-Zertifizierung und wird nicht vom Land verliehen, sondern vom Bund.

Zurück zur aktuellen Zertifizierung. Ein Wettbewerb, an dem man sich im Zuge der Bewerbung beteiligte, ist die „Lange Nacht der Mathematik“. Am Stein nimmt man nun im dritten Jahr daran teil. „Ein Puzzle-Teil in der ganzen Mint-Thematik“, sagt Velsinger. Verschiedene Projekte bei „Jugend forscht“ spielten dort ebenfalls mit hinein.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7068462?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F136%2F
Stadt lässt erneut Grundstück von Kinderhauser Müllsammler räumen
Mann in Gewahrsam genommen: Stadt lässt erneut Grundstück von Kinderhauser Müllsammler räumen
Nachrichten-Ticker