Neuer Gievenbeck-Kalender kommt heraus
Eine Ziege als absoluter Hingucker

Münster-Gievenbeck -

Tiere wecken bekanntlich Emotionen. Und da macht auch die Aufmachung des neuen Gievenbeck-Kalenders keine Ausnahme, der jetzt in seine zweite Auflage gegangen ist.

Dienstag, 26.11.2019, 17:48 Uhr
Stellten den neuen Gievenbeck-Kalender vor: Peter Hellbrügge-Dierks (l.) und Veit Christoph Baecker.
Stellten den neuen Gievenbeck-Kalender vor: Peter Hellbrügge-Dierks (l.) und Veit Christoph Baecker. Foto: Kay Böckling

Blickte den Betrachter im vergangenen Jahr vom Deckblatt eine neugierige Kuh entgegen, so ist es nun eine freche und aufgeweckte Ziege. Diese scheint förmlich auf ein Leckerchen zu warten. Und dieses Motiv ist nur eines von zahlreichen Hinguckern.

Alltäglich Bekanntes wechselt sich mit versteckten Schmuckstücken ab, deren Standorte nicht sofort ersichtlich sind. Erst bei näherer Betrachtung – und eventuell dem Tipp eines absoluten Gievenbeck-Kenners – erschließt sich der Ort, an dem das Foto geschossen wurde. So wie beim Juli-Motiv, das ein kleines, viereckiges Häuschen zeigt. Man muss das Areal der Waldorfschule schon genau kennen, um die Aufnahme verorten zu können.

Ähnlich verhält es sich beim Monat Mai: Das abgelichtete Gebäude ist nur zu einem Teil zu sehen. Es spielt zwar die Hauptrolle, aber erst das Einbetten in die prachtvolle Natur macht den eigentlichen Reiz der Aufnahme aus. Es handelt sich dabei übrigens um den Hof Dieckmann.

Andere Standorte lassen sich auf Anhieb bestimmen wie das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Juni) oder die Hautklinik (April). Getreu dem Fotografen-Motto „Vordergrund macht Bild gesund“ wählte Peter Hellbrügge-Dierks , der für alle Monats-Aufnahmen verantwortlich zeichnete, gerade bei letzteren beiden Motiven eine ungewöhnliche Perspektive.

Hellbrügge-Dierks verzichtete nach eigener Aussage darauf, die Fotos zu beschriften: „Ich hatte erst vor, etwas darunter zu schreiben, aber dann habe ich mich dagegen entschieden.“ Neben den reizvollen Aufnahmen bietet der Kalender auch einen weiteren Mehrwert: Außer den Feiertagen oder den Ferienterminen sind auch lokale Ereignisse gelistet. So finden sich Hinweise auf das Sommerfest des Fachwerks, des La Vie, auf den Tag der offenen Tür der Feuerwehr oder die Schützenfeste.

Verwirklicht wurde die Neuauflage des Kalenders von Dr. Veit Christoph Baecker (Herausgeber „Gievenbecker“) und Peter Hellbrügge-Dierks (Agentur Peter & Peter Print Productions GmbH). „Die Reaktionen im vergangenen Jahr waren so gut, dass wir uns entschlossen haben, auch für das kommende Jahr einen neuen Kalender aufzulegen“, so Baecker.

Wie im Jahr zuvor geht man mit einer Kalender-Auflage von 250 Stück an den Start. Hellbrügge-Dierks: „Damals sind sie alle weggegangen.“ Und auch diesmal hoffen die beiden Gievenbecker, dass die Nachfrage ähnlich hoch sein wird. Zu haben ist der Kalender in der Buchhandlung „Der Wunderkasten“ sowie Online unter der Adresse „shop@gievenbecker.de“. Der Kalender kostet 17,50 Euro pro Stück. Profit machen die Initiatoren nach eigener Aussage nicht.

„In diesem Jahr haben wir uns entschieden, dass wir ein etwas hochwertigeres Papier nehmen“, sagt Baecker. Dadurch erhöhe sich die Darstellungsqualität der Bilder. Zudem habe man „klimaneutral“ gedruckt. Will heißen: „Es wird eine Ausgleichsabgabe abgeführt für die entstandenen CO-Emissionen“, erläutert Hellbrügge-Dierks. Das habe zu Mehrkosten in der Herstellung von rund drei bis vier Prozent geführt.

Zurück zum Deckblatt: Hinter dessen Entstehung steckt nämlich eine kleine Besonderheit: Anders als bei allen anderen Aufnahmen war hier nämlich nicht Peter Hellbrügge-Dierks der Fotograf, sondern seine Tochter Merle. „Das war eine Auftragsarbeit. Ich habe ihr gesagt, sie soll dorthin fahren und fotografieren.“ Die Ziege befinde sich in der Nähe zum Haus Spital.

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