Pflanzaktion auf der Obstwiese
Vorfreude auf die Blütenpracht

Münster-Gievenbeck -

Osterglocken Ende November. Wie ist das möglich? Verständlich wird die Überlegung erst, wenn man erfährt, dass die Blumen noch gar nicht zu sehen sind, sondern sich erst im Frühjahr zeigen werden.

Donnerstag, 28.11.2019, 15:46 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 18:46 Uhr
Im Frühjahr werden auf der alten Obstwiese viele neue Blumen blühen. Dafür sorgten jetzt bereits Wolfram Goldbeck (l.), Veronika Heinrighoff-Campos (M.) und Ina Zinzius (r.) mit Schülerinnen und Schülern der Michaelschule.
Im Frühjahr werden auf der alten Obstwiese viele neue Blumen blühen. Dafür sorgten jetzt bereits Wolfram Goldbeck (l.), Veronika Heinrighoff-Campos (M.) und Ina Zinzius (r.) mit Schülerinnen und Schülern der Michaelschule. Foto: hko

Am Mittwochnachmittag wurden sie von einer kleinen Gruppe Schülerinnen und Schüler der Michael-Grundschule unter fachkundiger Anleitung gepflanzt, konkret auf dem Gelände der alten Obstwiese in Gievenbeck (auch als Schafwiese bekannt) an der Ecke Rüschhausweg/Laustiege.

Die Aktion ist ein Beispiel für gute Zusammenarbeit im Rahmen der städtischen Kampagne „Münster bekennt Farbe“: Mädchen und Jungen aus der Schulgarten-Arbeitsgemeinschaft mit deren Leiterin Ina Zinzius von der Waldschule Münsterland, Veronika Heiringhoff-Campos (Pächterin der Wiese und landwirtschaftliche Beraterin beim Bioland-Verband) und Wolfram Goldbeck vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster wollen insgesamt „einige Hundert“ Frühblüher pflanzen (Narzissen, die auch als Osterglocken bekannt sind, und Wildkrokusse). Deren Blütenpracht soll sich im Frühjahr entfalten und möglichst viele Bewohner aus Gievenbeck und auch aus andern Stadtteilen erfreuen.

„Münster bekannt Farbe“ wurde 2007 entwickelt und hat viele kleine und große Projekte auf den Weg gebracht und umgesetzt. Zu der großen Zahl der aktiven Unterstützer gehöre zum Beispiel die ältere Dame, die den Baum vor ihrem Haus pflegt ebenso wie das Unternehmen, das eine Baumpatenschaft übernimmt, erläutert Wolfram Goldbeck.

Das Engagement sorgt für „mehr Grün im öffentlichen Raum“. Daran sollen sich nicht nur die Bevölkerung erfreuen, denn die Blumen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. „Wir fördern durch unsere Aktionen auch die Biodiversität“, sagt der Fachmann vom Grünflächenamt, „und wir schaffen die Grundlage für ein gutes ökologisches Miteinander.“

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