Sternsinger in Nienberge und Gievenbeck
Könige ziehen durch die Stadtteile

Münster-Nienberge/Gievenbeck -

Auch in der Stadtteilen machten sich am Freitag die Sternsinger auf den Weg, um den Segen von Haus zu Haus zu tragen.

Freitag, 03.01.2020, 18:22 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 17:04 Uhr
Die Sternsinger bringen auch in diesem Jahr den Segen von Tür zu Tür. So wie in Gievenbeck.
Die Sternsinger bringen auch in diesem Jahr den Segen von Tür zu Tür. So wie in Gievenbeck. Foto: ann

So ein Lob gibt es nicht alle Tage: „Ihr seid richtige Sternsinger-Profis!“, meinte Pastoralassistent Felix Röskenbleck . Die Kinder in der St.-Sebastian-Kirche wussten beim Aussendegottesdienst einfach alles über die Heiligen Drei Könige.

„Wir haben dieses Mal 56 Sternsinger“, sagte Diakon Reinhard Kemper , das sei eine gute Zahl. Die zusammenkam, weil auch einige Erwachsene mitmachten, nämlich acht Frauen, die sich gesagt hatten: „Das können wir auch!“ Und so saßen in den Kirchenbänken, neben den vielen Kindern, also auch „große“ Sternsinger, die aber ganz genau dieselben Aufgaben haben wie die „kleinen“. Sie singen etwa an jeder Haustür „Gloria in excelsis Deo“. Und dann wird schon der Text aufgesagt: „Wir kommen daher aus dem Morgenland.“ Zum Schluss gibt es den Kreidesegen: „20-C+M+B-20“.

Bis zum Familiengottesdienst am Sonntag (Beginn: 11 Uhr) sind die Sternsinger in Nienberge, Häger und in der Bauerschaft unterwegs und sammeln für karitative Zwecke. Der Erlös kommt Hilfsprojekten für Indiofamilien am Amazonas zugute sowie dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, das weltweit aktiv ist und in diesem Jahr besonders die Flüchtlingshilfe im Libanon hervorhebt.

Darf ein Pinguin an der Krippe stehen? So die Frage beim Aussendungsgottesdienst der Sternsinger in der Gievenbecker Lukaskirche. Klare Antwort: jeder darf das. Rund 100 kleine Könige mit goldenen Papierkronen oder fantasievollem Kopfputz erhielten nach einer Andacht ihr „Rüstzeug“, Kreide und Aufkleber, Leuchtarmbänder für die Sicherheit und natürlich die Sammelbüchse. Verantwortlich für den Sternsingerzug, der seit Jahren ökumenisch von der Lukas- und der Liebfrauen-Überwasser-Gemeinde organisiert wird, waren Presbyter Peter Hellbrügge-Dierks, Pfarrerin Judith Schäfer und Pastoralreferentin Monika Wedig.

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