Versammlung des Trägervereins Gemeinschaftsraum
Ein Gemeinschaftshaus für Häger?

Münster-Nienberge -

Wenn Häger wächst, benötigen die Vereine auch einen größeren Raum für Begegnungen und Aktivitäten. Vielleicht wird aus dem Gemeinschaftsraum ja ein Gemeinschaftshaus. Die Idee macht aktuell in Nienberge die Runde.

Donnerstag, 09.01.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 17:56 Uhr
Viel Dank und kleine Präsente gab es für die Ehrenamtlichen, die sich um den Gemeinschaftsraum und die Außenanlagen kümmern: Andreas Dworog vom Vorstand des Trägervereins und Franz-Josef Suttrup, der Vorsitzende der St. Aloysius-Schützenbruderschaft (vorn v.l.), Berthold Schöning (Kassierer), Vorsitzender Ulrich Oskamp mit Heimatpreis-Urkunde, Karin Schöning (Pflege Gemeinschaftsraum), Klaus Albers (zweiter Vorsitzender), Susanne Fennenkötter (Schriftführerin und Pflege des Gemeinschaftsraums) sowie Marita Weitkamp (Beisitzerin und Pflege des Gemeinschaftsraums, hintere Reihe v.l.).
Viel Dank und kleine Präsente gab es für die Ehrenamtlichen, die sich um den Gemeinschaftsraum und die Außenanlagen kümmern: Andreas Dworog vom Vorstand des Trägervereins und Franz-Josef Suttrup, der Vorsitzende der St. Aloysius-Schützenbruderschaft (vorn v.l.), Berthold Schöning (Kassierer), Vorsitzender Ulrich Oskamp mit Heimatpreis-Urkunde, Karin Schöning (Pflege Gemeinschaftsraum), Klaus Albers (zweiter Vorsitzender), Susanne Fennenkötter (Schriftführerin und Pflege des Gemeinschaftsraums) sowie Marita Weitkamp (Beisitzerin und Pflege des Gemeinschaftsraums, hintere Reihe v.l.). Foto: sn

„Der Raum platzt jetzt schon aus allen Nähten“, meinte Ulrich Oskamp , der Vorsitzende des Trägervereins „Gemeinschaftsraum St. Aloysius“ bei dessen Generalversammlung. Was ist aber, wenn Häger größer wird und damit die Nutzungszahlen steigen? „Wir brauchen einen neuen Gemeinschaftsraum“, meinte Oskamp, „vielleicht sogar ein Gemeinschaftshaus.“

Große Pläne sind es, die in Häger die Runde machen. Es sind nicht nur Gedankenspiele, die auf der Generalversammlung aufkamen. Die Aktiven des Trägervereins haben ihre Vorstellungen bereits bei der „Zukunftswerkstatt“ vorgetragen, zu dem die Stadt im vergangenen Jahr eingeladen hatte und mit der Anregungen und Ideen der Bürger in das Stadtteilentwicklungskonzept einfließen sollen.

Das habe der Trägerverein „schriftlich und mündlich“ getan, so Oskamp. Handlungsbedarf sehen die Mitglieder des Trägervereins. Häger werde voraussichtlich auf 1500 bis 2000 Einwohner wachsen, sagte Oskamp. Da werde der jetzige Raum nicht ausreichen, zumal auch die Kita am Plantstaken diesen mitnutze.

So wie viele andere. Die Jugendlichen des „Hägertreffs“ sind dort regelmäßig, die Schachgruppe, und auch die St.-Aloysius-Schützenbruderschaft braucht den Gemeinschaftsraum, zum Beispiel bei Schützenfesten. Seit letztem Jahr gibt es auch eine Yoga-Gruppe, und nicht zuletzt findet dort einmal im Monat der neu gegründete „After-Work-Treff“ statt. Auch das Außengelände bietet viel. Es gibt einen Fußballplatz, ein Basketballfeld, eine Tischtennisplatte, eine Boule-Bahn und eine Grillhütte.

Doch was bringt die Zukunft? „Wir müssen uns in einem wachsenden Häger platzieren“, sagte Oskamp. Ein Anbau an den jetzigen Gemeinschaftsraum käme in Betracht, ein ganz neuer und größerer oder gar ein ganzes „Gemeinschaftshaus“.

Bei der „Zukunftswerkstatt“ sei diese Frage zu einem „zentralen Thema“ geworden, meinte Andreas Dworog vom Vorstand. Auch das ausführende Planungsbüro „plan-lokal“ aus Dortmund sei von den Vorstellungen des Trägervereins angetan gewesen“, sagte Franz-Josef Suttrup, der Vorsitzende der St.-Aloysius-Schützenbruderschaft. Eines ist jedoch klar. Trotz des positiven Kassenberichts könne der Trägerverein solch einen neuen Gemeinschaftsraum nicht aus eigenen Mitteln finanzieren, sagte Kassierer Berthold Schöning. Da sei die Stadt Münster gefragt.

Dies gilt, obwohl der jetzige Gemeinschaftsraum 2016 auch mit viel ehrenamtlichen Einsatz der Hägeraner verwirklicht werden konnte. Der wurde jetzt auch belohnt. Der Trägerverein sei beim letzten Heimatpreis der Stadt Münster gut im Rennen gewesen, sagte Ulrich Oskamp.

Zum Sieg hat es nicht gereicht, aber: „Wir haben eine ganze Menge Anerkennung erfahren.“ Für den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen gab es eine „Ehrenurkunde“, die bereits eingerahmt wurde. Anerkennung bekamen während der Versammlung auch Susanne Fennenkötter, Marita Weitkamp und Karin Schöning für die Pflege des Gemeinschaftsraumes sowie Andreas Dworog und Franz-Josef Suttrup, die sich um die Außenanlagen kümmern. Sie erhielten jeweils ein kleines Präsent und ganz viel Dank.

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