Wohnen mit Treffs für alle Generationen
Neubebauung am Gescherweg

Münster-Gievenbeck -

Das Projekt zur Neubebauung des insgesamt knapp 8000 Quadratmeter großen Grundstücks am Gescherweg 87 biegt auf die Zielgerade ein. Der Siegerentwurf von „Wiencke Architekten“ aus Dresden soll die Grundlage für die weitere Bebauung bilden.

Freitag, 29.05.2020, 05:29 Uhr aktualisiert: 29.05.2020, 05:40 Uhr
Der Siegerentwurf von „Wiencke Architekten“ aus Dresden, der die Grundlage für die weitere Bebauung bilden soll, umfasst einen Wohnungsmix von 37 öffentlich geförderten und 25 frei finanzierten Wohnungen.
Der Siegerentwurf von „Wiencke Architekten“ aus Dresden, der die Grundlage für die weitere Bebauung bilden soll, umfasst einen Wohnungsmix von 37 öffentlich geförderten und 25 frei finanzierten Wohnungen. Foto: Stadt Münster

Das Projekt zur Neubebauung des insgesamt knapp 8000 Quadratmeter großen Grundstücks am Gescherweg 87 biegt auf die Zielgerade ein. Nachdem die Wohn- und Stadtbau dort einen Wohnkomplex samt Jugendtreff und Räumen für das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) plante und einen Architekten-Wettbewerb auslobte, stand im Oktober des vergangenen Jahres der Siegerentwurf fest.

Um diese Bebauung allerdings zu ermöglichen, ist die Änderung des Bebauungsplans nötig. Jene Änderung kommt nun auf die politische Agenda und durchläuft die zuständigen Gremien. Zunächst befasst sich die Bezirksvertretung Münster-West mit diesem Thema (18. Juni ab 17 Uhr in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums). Das letzte Wort in dieser Angelegenheit spricht der Rat am 24. Juni. Es ist aber davon auszugehen, dass es keinen großen Gegenwind aus der Kommunalpolitik geben wird.

Der geänderte Bebauungsplan schafft die rechtliche Grundlage für die Wohn- und Stadtbau, an besagter Stelle ihr Projekt zu verwirklichen.

Die aktuelle Situation vor Ort stellt sich laut Verwaltungsvorschlag aus dem Stadtplanungsamt wie folgt dar: „Das Plangebiet ist Bestandteil des Wohngebietes Toppheide mit circa 800 Wohneinheiten, das seit Mitte der 1990er-Jahre auf ehemals militärisch genutzten Flächen entstanden ist.“

Das dort befindliche Barackengebäude (MuM, Jugendtreff und ehemalige Kita) erfüllt laut Fachamt trotz seiner historischen Bedeutung für die Entwicklung von Gievenbeck nicht die Denkmalschutzkriterien. Damit räumt die Stadt mit der weit verbreiteten Meinung auf, dass sich betreffende Immobilie auf der Denkmalliste befindet.

Aus dem Architekten-Wettbewerb, an dem sich 15 Planungsbüros beteiligten, ging der Siegerentwurf von „Wiencke Architekten“ aus Dresden hervor, der die Grundlage für die weitere Bebauung bilden soll. Der Siegerentwurf umfasst einen Wohnungsmix von 37 öffentlich geförderten und 25 frei finanzierten Wohnungen.

Der Jugendtreff wird nach der Realisierung eine Nutzfläche von 248 Quadratmetern sowie eine Außenfläche von 30 Quadratmetern zur Verfügung haben. Für das MuM als einem der Ankermieter stehen 315 Quadratmeter Nutzfläche sowie 400 Quadratmeter Außenfläche zur Verfügung.

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