Konzept für Stadtteilhaus im Oxford-Quartier
Mütterzentrum wirft Hut in den Ring

Münster-Gievenbeck -

Das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) bekundet sein Interesse an einem bedarfsorientierten Begegnungshaus MuM im Oxford-Quartier.

Freitag, 12.06.2020, 19:20 Uhr
Das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) bekundet sein Interesse an einem bedarfsorientierten Begegnungshaus im Oxford-Quartier.
Das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) bekundet sein Interesse an einem bedarfsorientierten Begegnungshaus im Oxford-Quartier. Foto: MuM

Noch stehen die Nutzungsmöglichkeiten für örtliche Vereine im markanten Uhrenturm-Gebäude der ehemaligen Oxford-Kaserne nicht fest. Allerdings möchte das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) schon im Vorfeld seinen Hut in den Ring werfen und bekundet sein Interesse an einem bedarfsorientierten Begegnungshaus MuM im Oxford-Quartier.

Mit einer Konzeptvorstellung sowie einer eigenen Kurzvorstellung wenden sich die Verantwortlichen des MuM sowohl an die städtische Verwaltung als auch an die Kommunalpolitik. Inhalt der Präsentation sind erste Ergebnisse einer sogenannten Kosten-Nutzen-Analyse des Mehrgenerationenhauses und Mütte­r­­­­­­zentrums. Erstellt wurde diese von Prof. i.R. Dr. Uta Meier-Gräwe von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Nach eigenem Bekunden will das MuM im Oxford- Quartier ein „Stadtteilhaus mit offenem Begegnungstreff nach dem Konzept der offenen Treffs in Mütterzen­tren betreiben“.

Im von der Stadt Münster betriebenen Uhrenturm „Haus der Vereine” könnten dort die Räume des MuM-Vereins genutzt und an andere Anbieter vergeben werden. Das Herzstück: ein Begegnungsbereich.

Dort werde den künftigen Anwohnern des Quartiers die Möglichkeit gegeben, Gemeinschaft zu erleben: „Vertrauensvolle Wohnzimmeratmosphäre mit selbst gebackenen Kuchen und Waffeln oder kleinem Mittagstisch sowie begleitende Kinderbetreuung schaffen Chancen für junge Familien und Großeltern, sich zu treffen und austauschen.“

Solch eine Begegnungsmöglichkeit wird bereits im aktuellen Standort des MuM am Gescherweg erfolgreich praktiziert.

Die MuM-Verantwortlichen könnten sich auch vorstellen, die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten des Uhrenturm-Gebäudes zu verwalten. In der Interessensbekundung heißt es daher: „Die weiteren vorhandenen Räume können je nach Bedarf der Anwohner für die Angebote anderer Vereine, Bildungsstätten, Sportanbieter, Repair- und Tauschbörsen vergeben werden. Die Vergabe und Abrechnung könnte zudem auch durch das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum organisiert werden.“

Der Vorstand des MuM verfolgt im Oxford-Quartier verschiedene Ziele. Es geht unter anderem um den Barriere-Abbau zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Durch das Haus der Vereine verspricht sich MuM eine bessere Vernetzung der Nachbarschaft im entstehenden Quartier sowie eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements für den Stadtteil, heißt es weiter. Die Kosten-Nutzen-Analyse zeige, dass der Einsatz kommunaler Mittel in einem günstigen Verhältnis zu seinem Nutzen stehe.

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