Verabschiedung der Abiturienten der Waldorfschule
„Ein guter Jahrgang“ geht

Münster-Gievenbeck -

Sie haben es geschafft: Den 18 Absolventen der Waldorfschule stehen mit dem Ende der Schulzeit alle Türen zum Leben und zu weiteren Erfolgen offen.

Montag, 06.07.2020, 16:55 Uhr aktualisiert: 08.07.2020, 17:18 Uhr
Aber bitte mit Abstand: Diese jungen Erwachsenen nahmen jetzt während einer Feierstunde in der Waldorfschule in Gievenbeck ihre Zeugnisse entgegen. Das Motto der Abiturienten lautete „Coronabiturientierungslos – mit Abstand die Besten“.
Aber bitte mit Abstand: Diese jungen Erwachsenen nahmen jetzt während einer Feierstunde in der Waldorfschule in Gievenbeck ihre Zeugnisse entgegen. Das Motto der Abiturienten lautete „Coronabiturientierungslos – mit Abstand die Besten“. Foto: pd

„Coronabiturientierungslos – mit Abstand die Besten“, so lautete das diesjährige Motto der Abiturienten an der Waldorfschule. „Zur allgemeinen Freude spiegeln die Ergebnisse den zweiten Teil des Mottos wider“, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Im Rahmen einer kleinen feierlichen Zeremonie wurden jetzt die Zeugnisse übergeben.

Einige Reden aus der Lehrer-, Schüler- und Elternschaft rundeten den Abend ab und boten, ebenso wie der festliche geschmückte Saal, eine gute Kulisse für den Abschied vom vergangenen Lebensabschnitt. In einem symbolhaften Akt traten die Abiturienten aus dem Blumenbogen heraus, den sie bei der Einschulung in der ersten Klasse betreten hatten, und erklärten ihre Pläne für die (nähere) Zukunft.

So orientierungslos scheinen sie dann allerdings doch nicht zu sein. Den 18 Absolventen stehen mit dem Ende der Schulzeit alle Türen zum Leben und zu weiteren Erfolgen offen: „Ein guter Jahrgang“, freute sich die langjährige Klassenbetreuerin und Russischlehrerin Ingrid Wenner. Das von ihr gepackte Lastenfahrrad enthielt die schon vorhandenen Fähigkeiten, metaphorisch festgehalten in Gegenständen wie einer Sonne und einer Krone, und die guten, ebenfalls gegenständlichen, Wünsche für den beginnenden, aufregenden Lebensabschnitt.

Die von den Abiturienten überreichten selbstgestalteten Masken zeugten von der gelungenen Zusammenarbeit in der Krisenzeit. Die Schulzeit war, typisch für die Waldorfschule, geprägt von der langen gemeinsamen Zeit von der ersten bis zur 13. Klasse und den vielen Aktionen. Praktika und Klassenfahrten stabilisierten den in allen Reden betonten Zusammenhalt und waren Anlass für viele Fotos, die in der abendlichen Diashow für Lacher sorgten. „Insgesamt war es, trotz der besonderen Umstände, ein würdiger Abschluss für die lange, und prägende Zeit“, heißt es in der Pressemitteilung der Waldorfschule in Gievenbeck abschließend.

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