Gievenbecker Erstklässler wurden in mehreren Gruppen empfangen / Zentrale Feier in Nienberge
Einschulung in mehreren Etappen

Münster-West -

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Aufgrund der Corona-Pandemie war es den Grundschulen aufgrund der hohen Schülerzahlen oft nicht möglich, die ansonsten üblichen Einschulungsfeiern im großen Rahmen durchzuführen.

Donnerstag, 13.08.2020, 18:07 Uhr
In der Mosaikschule (Bilder oben) fand die Einschulung ebenso in zwei Etappen statt, wie an der Michaelschule (Bilder unten).
In der Mosaikschule (Bilder oben) fand die Einschulung ebenso in zwei Etappen statt, wie an der Michaelschule (Bilder unten). Foto: PD

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Aufgrund der Corona-Pandemie war es den Grundschulen aufgrund der hohen Schülerzahlen oft nicht möglich, die ansonsten üblichen Einschulungsfeiern im großen Rahmen durchzuführen. Kurzerhand splitteten die Gievenbecker Grundschulen die Einschulungen auf mehrere Termine. In Nienberge gab es eine zentrale Einschulung.

„Kirche ist nicht nur ein Gebäude, sondern Gemeinschaft,“ sagte Diakon Reinhard Kemper in Nienberge. Eine besonderer Form der Gemeinschaft erlebten 44 Jungen und Mädchen, die mit ihren Eltern ihren ersten Schultag feierten. Es gab einen Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Schulhof. Die Aufnahme in die Schulgemeinschaft symbolisierte ein Regenbogen. „Zwischen Dir und mir soll ein Regenbogen sein,“ sangen die Zweitklässler zur Begrüßung der „Neuen“. Schulleiter Michael Kaulingfrecks band in seine Begrüßung die Großeltern und alle anderen Verwandten, Freunde und Bekannten ein, die an der Feierstunde nicht teilnehmen durften, weil die Teilnehmerzahl pro Familie auf drei Personen begrenzt war. „Sie werden sich aber bestimmt über viele schöne Fotos freuen.“

An der Mosaikschule gegrüßte Schulleiter Fredon Salehian am Donnerstagmorgen zwei der insgesamt drei neuen Schulklassen. Die dritte Klasse wird am heutigen Freitag eingeschult. Insgesamt sind es dann 78 „i-Dötze“, die die Mosaikschule besuchen. Auch in Gievenbeck gab es eine Teilnehmerbeschränkung: Nur Mutter und (oder) Vater durften die jeweiligen Kinder begleiten. Eine kleine Feier fand auf dem Schulhof statt – natürlich unter Einhaltung des Sicherheitsabstands.. Anschließend ging es mit den jeweiligen Klassenlehrern in die erste Schulstunde. Unterdessen warteten die Eltern auf einem separierten Gelände.

Ein ähnliches Konzept wie die Mosaikschule verfolgte die Michaelschule: Während am Donnerstagmorgen zwei der drei Klassen eingeschult wurden, folgt am heutigen Freitag der dritte Jahrgang. Insgesamt sind es dann 63 Jungen und Mädchen, für die der reguläre Schulalltag beginnt. Dem ökumenischen Gottesdienst in der Michaelkirche folgten die jeweiligen Begrüßungen der ersten beiden Klassen. Zunächst ergriff die neue Konrektorin Jutta Giesbert vor der 1a das Wort, die seit dem 1. August im Amt ist. Sie war vorher viele Jahre als Konrektorin und kommissarische Schulleitung an der Theresienschule tätig.

Die Klasse 1b begrüßten Schulleiter Marc Voges und Konrektorin Giesbert. Nachdem es eine kurze musikalische Darbietung für die Neuankömmlinge gab, durften sie ihre künftigen Klassenräume besichtigen und erhielten ihre Materialien sowie den Stundenplan. Die Eltern bekamen einen Imbiss.

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