Annika Bürger kandidiert für die Grünen im Wahlbezirk Gievenbeck-Nord
Wachstum professionell gestalten

Münster-Gievenbeck -

Annika Bürger, die neben Harald Wölter für die Grünen in den neuen Rat der Stadt Münster einziehen möchte, hat sich einiges vorgenommen. Im Gespräch formuliert die Ratskandidatin ihre Schwerpunkte.

Donnerstag, 03.09.2020, 17:43 Uhr
Sie möchten in den Rat der Stadt Münster: Annika Bürger und Harald Wölter kandidieren für den Wahlbezirk Gievenbeck-Nord.
Sie möchten in den Rat der Stadt Münster: Annika Bürger und Harald Wölter kandidieren für den Wahlbezirk Gievenbeck-Nord. Foto: Grüne

Mobilität, Stadtentwicklung, Digitalisierung – Stichworte, die die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit unterstreichen. Die Rede ist von Annika Bürger , die neben Harald Wölter für die Grünen in den neuen Rat der Stadt Münster einziehen möchte. Sie kandidiert für den Wahlkreis Gievenbeck-Nord.

„Als Mitglied der nächsten Ratsfraktion möchte ich mich für eine umfassende Mobilitätswende und eine ökologisch nachhaltige Stadtplanung einsetzen“, sagt die 32-jährige Bioinformatikerin. Die Verkehrswende möchte sie durch Förderung des Umweltverbundes und Zurückdrängung des Kfz-Verkehrs im Großen und im Kleinen erreichen, „jeweils mit Bürgerbeteiligung und auch mit sogenannten Reallaboren“.

In der Stadtplanung möchte Annika Bürger sorgfältig zwischen dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum und dem Schutz von Flächen und Natur vor Versiegelung und Bebauung abwägen. Neue Gebiete, wo sie notwendig seien, sollten von Anfang an ökologisch nachhaltig, sozial und lebenswert für alle entwickelt werden.

Zu den Zielen der Grünen in Gievenbeck gehört es, das immense Wachstum der Bevölkerung gerade im Stadtteil professionell zu gestalten. Bürger: „Nötig sind die soziale, ökologische, generationsübergreifende und inklusive Planung und Umsetzung.“ Die Entwicklung des Neubaugebiets an der Busso-Peus-Straße sei neben dem Oxford-Areal eine weitere Herausforderung: „Die städtebauliche Entwicklung muss daher hohe soziale, bauliche und ökologische Anforderungen erfüllen, um nachhaltige Stadtentwicklung mit Klimaneutralität bis 2030 zu ermöglichen.“

Ein aktuell heiß diskutierter Punkt ist ein neues Schwimmbad im Westen. Das unterstützen auch die Grünen. Allerdings distanzieren sie sich von der SPD, die auf das Südbad verzichten will, sollte in Gievenbeck ein Familien- und Freizeitbad gebaut werden. Laut Harald Wölter (Wahlbezirk Gievenbeck-Süd) teile man den Wunsch nach einem näheren Schwimmbad: „Voraussetzung: Dazu darf kein anderes Bad geschlossen werden. Wir brauchen eine dezentrale Bäderlandschaft, um Schulen, Vereine und Bürger mit einem Schwimmbad zu versorgen.“

Ausbauen möchten die Grünen die Familien-, Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil. Bürger: „Hierzu gehört auch die Erweiterung des MuM gemeinsam mit dem Quartiersstützpunkt von ,Ambulante Dienste‘.“

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