MuM bringt entwickelt Hygienekonzept und stellt das neue Programm vor
Ein wenig zurück zur Normalität

Münster-Gievenbeck -

Das formulierte Ziel der MuM-Verantwortlichen ist es, so viel Normalität zu schaffen wie möglich, auch wenn langfristige Planungen nahezu unmöglich erscheinen. Dennoch hat man ein neues Programm herausgegeben.

Freitag, 11.09.2020, 16:50 Uhr aktualisiert: 14.09.2020, 17:46 Uhr
Das MuM und seine Mitarbeiter präsentieren das neue Programm.
Das MuM und seine Mitarbeiter präsentieren das neue Programm. Foto: MuM

Es ist ungewöhnlich ruhig im Café des Mehrgerenationenhauses und Mütterzentrums (MuM) an diesem Morgen. Wo ansonsten zahlreiche Kinder um die Tische toben oder sich im benachbarten Spielzimmer beschäftigen, ist nur wenig Betrieb. Vereinzelte Tische sind besetzt, leise Gespräche sind zu hören. Corona hat auch am Gescherweg Spuren hinterlassen. Das betrifft auch das aktuelle Programmheft des MuM, das im Vergleich zu den Heften zuvor vielleicht gerade einmal ein Viertel des Umfangs hat.

Aber im MuM ist man froh, dass man überhaupt weitermachen kann, wie Daniela Mones , Mitarbeiterin im pädagogischen Leitungsteam des MuM, sagt. Das fängt schon beim offenen Treff an. Zunächst wegen der Pandemie geschlossen, durften später wieder bis zu zehn Personen ins MuM-Café kommen. „Wir haben uns ein richtig gut ausgearbeitetes Hygienekonzept überlegt“, so Daniela Mones mit Verweis auf auf den Desinfektionsspender am Eingang sowie die Zettel mit der Namensliste für jeden Besucher.

Diese Maßnahmen sowie der Nutzung eines in Richtung der ehemaligen Kita gelegenen Ganges machen es möglich, den Café-Betrieb zu vergrößern und so den offenen Treff auf 20 Personen zu erweitern. Der nötige Abstand ist dank der Räumlichkeiten einzuhalten.

Zurück zum neuen Programm: Dort mussten die MuM-Mitarbeiter corona-bedingt natürlich einige Abstriche machen. Auch beliebte Angebote fielen demnach dem Rotstift zum Opfer, wie beispielsweise das Kreativangebot für Eltern mit Kindern, wie Karen Paterson vom Leitungsteam sagt.

Aber das formulierte Ziel der MuM-Verantwortlichen ist es, so viel Normalität zu schaffen wie möglich, auch wenn langfristige Planungen nahezu unmöglich erscheinen. So finden beispielsweise die Zumba- und Yoga-Kurse wieder statt – selbstverständlich aber mit begrenzter Teilnehmerzahl.

„Wir haben uns aber auch neue Programmpunkte überlegt, wie das Draußen-Café“, so Daniela Mones. „Wir haben draußen Tische mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten, ein neues Trampolin für die Kinder und einiges mehr, sodass auch einige Angebote unter freiem Himmel stattfinden können.“

Neu ist auch ein Mehrgenerationen-Frühstück am Freitagvormittag von 9 bis 12 Uhr. Gerade ältere Menschen sollen sich angesprochen fühlen, ins MuM zu kommen. Auch ein Kursus für Baby-Massage hat es ins neue MuM-Programm geschafft.

Das neue Heft liegt an verschiedenen Stellen im Stadtteil und im MuM aus.

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