Amtseinführung von Pfarrer Kolja Koeniger
„Gottes Kraftpaket für die Lukas-Gemeinde“

Münster-Gievenbeck -

Die Lukas-Gemeinde in Gievenbeck hat einen neuen Seelsorger: Dr. Kolja Koeniger, der bereits seit dem 1. Juli in der Gemeinde ist, wurde bei einem Gottesdienst nun ganz offiziell in sein Amt eingeführt.

Montag, 05.10.2020, 17:34 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 18:42 Uhr
Zufriedene Gesichter (v.l.): Dr. Veit Christoph Baecker vom Presbyterium, Michael Herbst, Bischof a.D. Hans-Jürgen Abromeit, Dirk Dütemeyer, Kolja Koeniger und Holger Erdmann feierten beim Gottesdienst in der Lukas-Gemeinde Koenigers offizielle Einführung als neuer Pfarrer.
Zufriedene Gesichter (v.l.): Dr. Veit Christoph Baecker vom Presbyterium, Michael Herbst, Bischof a.D. Hans-Jürgen Abromeit, Dirk Dütemeyer, Kolja Koeniger und Holger Erdmann feierten beim Gottesdienst in der Lukas-Gemeinde Koenigers offizielle Einführung als neuer Pfarrer. Foto: cro

Er hat schon einige Stationen hinter sich und kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz verweisen: Das verriet Superintendent Holger Erdmann über Dr. Kolja Koeniger . Dazu gehören nicht nur seine Heimatgemeinde in Castrop-Rauxel, sondern auch Gießen, Greifswald, Tübingen und England.

Koeniger wird in den kommenden Jahren als neuer Pfarrer die Geschicke der Lukas-Gemeinde leiten. „Er ist bei uns als Gottes Kraftpaket für die Lukas-Gemeinde“, so Erdmann mit einem zwinkernden Auge beim Einführungsgottesdienst.

Pfarrer Dr. Dirk Dütemeyer, der den Gottesdienst eröffnete, erklärte: „Die Dinge in der Lukas-Gemeinde sind in Bewegung. Dafür haben wir viele Gründe, Danke zu sagen.“ Er meinte nicht nur den Neubau von Kirchplatz und Kreiskirchenamt gleich neben der Lukaskirche, sondern „es passiert so viel, was wir uns wünschen“. Koeniger sei genau der Richtige, um die Gemeinde dabei zu begleiten.

Danach wurde es feierlich: Erdmann, Prof. Dr. Michael Herbst und Bischof a.D. Dr. Hans-Jürgen Abromeit beriefen Koeniger offiziell ins Amt. Allerdings war der Pfarrer, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, bereits im Februar gewählt worden. Seinen Dienst trat er am 1. Juli an. „Aber aufgrund von Corona war eine offizielle Einführung nicht möglich“, so der Geistliche. Nun wolle er sich erst einmal daran machen, alle Einrichtungen und Mitwirkenden der Gemeinde kennen zu lernen. „Ich möchte gerne Schwung mitbringen in allen Bereichen, ohne genau zu wissen, wohin der Weg uns führt.“

Er habe nicht den Anspruch, sofort die Lösung für alle Probleme parat zu haben. „Aber eine Gemeinde soll sich entwickeln. Ich möchte zudem für den Glauben begeistern, denn Kirche hat viel zu bieten“, hob ­Koeniger hervor.

Nach der Einführung stand ein kleiner Empfang auf dem Programm, natürlich mit coronabedingtem Abstand: Vor der Kirche begrüßte der Chor den neuen Pfarrer mit einem Ständchen, und etliche Gemeindemitglieder suchten das Gespräch mit ihm. „Ein neuer Pfarrer ist immer eine neue Chance, die Gemeinde nach vorn zu bringen“, meinte einer der Besucher.

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