Gievenbecker Schützenverein
Planung fürs Jahr 2021 vorerst nicht möglich

Münster-Gievenbeck -

Die Gievenbecker Schützen haben sich zur Generalversammlung getroffen: Am Totensonntag wollen sie eine Kranzniederlegung organisieren.

Mittwoch, 07.10.2020, 19:27 Uhr
Der Schützenverein Gievenbeck 1864 kann derzeit noch nicht allzu viele Veranstaltungen vorbereiten.
Der Schützenverein Gievenbeck 1864 kann derzeit noch nicht allzu viele Veranstaltungen vorbereiten.

„Kaffeesatzlesen ist einfacher – zumindest wenn man in die etwas fernere Zukunft planen will.“ Diese Erkenntnis machte bei der Generalversammlung des Schützenvereins Gievenbeck in der Roxeler Gaststätte Kortmann die Runde. Denn im Zeichen der Corona-Pandemie lässt sich derzeit wohl kaum etwas verlässlich planen.

Dass das im Oktober geplante Hubertusreiten und der Seniorenkaffee Anfang Dezember ausfallen müssen, war jedem der rund 40 anwesenden Schützenbrüder klar. Die Planung fürs Jahr 2021 soll laut einer Mitteilung des Vereins „wegen der unübersichtlichen, kaffeesatzähnlichen Pandemielage“ zunächst abgewartet werden.

Trotz der Umstände, die die Einhaltung der Corona-Regeln mit sich bringt, wurde bei der Generalversammlung lebhaft diskutiert. So kam es im Zusammenhang mit der Festlegung des Mitgliedsbeitrages zu einer interessanten Diskussion über eine alte Tradition des Schützenvereins, nämlich die des „Kartenverkaufens“. Letztlich ergebnisoffen vertagten die Schützen die Diskussion darüber auf die nächste Generalversammlung.

Die anschließend durchgeführten Wahlen bestätigten die jeweiligen Mitglieder in ihren Ämtern. Auf den Vorschlag des Vorstands, am Totensonntag 2020 eine Kranzniederlegung am Mahnmal in Gievenbeck zu organisieren, einigte man sich schnell. Am späten Abend beendete Leiter York Vogel dann die Generalversammlung. In kleinen Gruppen wurde aber noch lange weiterdiskutiert.

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