Stein-Gymnasium spendet 1000 Euro für Straßenkinder-Hilfsprojekt „Generación“ in Lima
Weihnachtsgruß nach Peru

Münster-Gievenbeck -

In der Weihnachtswerkstatt des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wurde nach Unterrichtsschluss gemalt, gezeichnet und geschnipselt. Die Hilfsprojekte-AG hat die Produkte für den Verkauf zugunsten der Kinder und Jugendlichen des Straßenkinderhilfsprojekts „Generación“ in Lima in Peru angefertigt.

Mittwoch, 16.12.2020, 06:50 Uhr
Die Hilfsprojekte-AG
Die Hilfsprojekte-AG Foto: Freiherr-vom Stein-Gymnasium

„Feliz Navidad“ – „Frohe Weihnachten “: Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums haben einen Video-Gruß nach Peru gesendet. Zugleich spendet die Schule 1000 Euro für das Straßenkinder-Hilfsprojekt „Generación“.

Dieser besondere Gruß gehört zur Weihnachtswerkstatt des Gymnasiums. Inmitten von Weihnachtsklängen, leuchtenden Lichtern am Adventskranz und weißen Schneesternen am Fenster hatten sich Schüler nach Unterrichtsschluss ans Werk gemacht – eifrig gemalt, gezeichnet und geschnipselt. Die Hilfsprojekte-AG fertigte unter der Leitung von Lehrerin Julia Wessel die Produkte für den Verkauf zugunsten der Kinder und Jugendlichen des Straßenkinderhilfsprojekts „Generación“ in Lima in Peru, heißt es in einer Pressemitteilung des Stein-Gymnasiums.

Ein ganzer Satz von selbst gezeichneten und gedruckten Weihnachtspostkarten stehe im Lehrerzimmer zum Verkauf und habe schon zahlreiche Käufer gefunden, heißt es weiter. Die bunt gestreiften und mit fantasievollen Motiven bemalten Stofftaschen müssten aber wohl noch auf eine andere Gelegenheit zum Verkauf warten: Denn coronabedingt können in diesem Schuljahr Veranstaltungen wie die Weihnachtskonzerte und später im Februar die Steinsplitter, bei denen die Produkte der Hilfsprojekte-AG alljährlich verkauft werden, nicht stattfinden.

Doch das Spenden-Konto war durch die Einnahmen aus vorangegangenen Jahren noch gut gefüllt. So konnte das Stein-Gymnasium auch dieses Jahr 1000 Euro als Spende der Schulgemeinschaft an die Freunde von „Generación“ weiterleiten. Dort werde das Geld während der Corona-Pandemie sehr dringend benötigt.

„In Peru fliehen viele Familien der Kinder, die zuvor in der Großstadt Lima gearbeitet haben, nun vor dem sich ausbreitenden Virus und angesichts wegbrechender Arbeitsplätze wieder zurück aufs Land und nehmen dafür tagelange Fußmärsche auf sich“, heißt es in der Stein-Mitteilung weiter. Auf ihrem Weg würden die Wanderer auch von „Generación“ unterstützt, indem die jungen Leute sie mit selbst gekochten Mahlzeiten versorgten und Decken verteilten. Zudem nähmen häusliche Gewalt und Missbrauch angesichts der angespannten Lage zu, sodass das Hilfsprojekt zusätzliche Kinder und Jugendliche aufgenommen habe, berichtet Julia Kochinke, die im Kontakt mit der Leiterin von „Generación“ stehe, heißt es weiter.

Umso wichtiger sei der Wunsch der großen und kleinen Helfer der Projekte-AG gewesen, den Kindern von „Generación“ per Videogruß frohe und friedliche Weihnachten zu wünschen.

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