Bezirksbürgermeister besucht Verein
Zuschuss für Aktion „Weihnachtstüten“

Münster-West -

Der „Verein Herzkranke Kinder“ kann sich über finanzielle Unterstützung durch die Bezirksvertretung Münster-West freuen: Das Gremium fördert die Weihnachtsaktion des Vereins.

Mittwoch, 16.12.2020, 21:27 Uhr aktualisiert: 16.12.2020, 21:30 Uhr
Bezirksbürgermeister Jörg Nathaus ließ sich von Lena Trosin über die Arbeit des „Vereins Herzkranke Kinder“ informieren.
Bezirksbürgermeister Jörg Nathaus ließ sich von Lena Trosin über die Arbeit des „Vereins Herzkranke Kinder“ informieren. Foto: Privat

Die Bezirksvertretung West hat dem „Verein Herzkranke Kinder“ für eine besondere Aktion einen Zuschuss zu gewährt. „Weihnachtstüten – 15 Minuten Weihnachten “ heißt das Projekt, das sich nicht nur an Kinder, Jugendliche und Familien, sondern auch an behandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenschwester und Pfleger auf den Stationen und in den Ambulanzen des Uniklinikums richtet.

„Damit möchte der Verein auch all denen Danke sagen, die tagtäglich mit großem Engagement herzkranke Kinder behandeln und betreuen“, erklärt Lena Trosin vom Vorstand des Vereins. Coronabedingt hat der Verein, der sich zu einem großen Teil aus Spenden finanziert, Einnahmeausfälle zu verzeichnen. Deshalb stand das Projekt auf der Kippe.

„Für uns als Bezirksvertretung war es selbstverständlich, den Verein zu unterstützen. Gerade die erkrankten jungen Menschen sind besonders gefährdet. Für sie und ihre Familien stellt diese coronageprägte Zeit eine ganz besondere Belastung dar. Und es sind die Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal, die zurzeit an ihre Grenzen und darüber hin­aus gehen. Deshalb finde ich diese Gesten so wichtig“, betont Bezirksbürgermeister Jörg Nathaus in einer Pressemitteilung. Vor Ort hat er sich über die Arbeit des Vereins informiert.

„Mir hat das Gespräch wieder einmal deutlich gemacht, wie wichtig neben einer professionellmedizinischen Versorgung auch die emotionale und lebenspraktische Betreuung der jungen Menschen und Familien in solchen Situationen ist. Ich hoffe, dass dieser Verein in Zukunft so viele Spenden erhält, dass er seine wichtige Arbeit fortsetzen kann“, sagt Jörg Nathaus.

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