Pfarrei Liebfrauen-Überwasser verabschiedet Küster Swertz
Ein Wunsch: „Wir wollen Martin zurück“

Münster-Gievenbeck -

Abschied nach 20 Jahren Dienst in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser: Küster Martin Swertz wurde jetzt während eines Gottesdienstes in der Kirche St. Michael verabschiedet.

Montag, 28.12.2020, 18:32 Uhr
Küster Martin Swertz
Küster Martin Swertz Foto: pd

Abschied nach 20 Jahren Dienst in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser: Küster Martin Swertz wurde jetzt während eines Gottesdienstes in der Kirche St. Michael verabschiedet. Damit sich möglichst viele Pfarreimitglieder auf unkomplizierte Art und Weise beteiligen konnten, initiierte der Pfarreiausschuss Öffentlichkeit um Mareike Babel laut einer Gemeindemitteilung eine Postkartenaktion. Die Box mit den Rückläufern wurde am Ende des Gottesdienstes an den scheidenden Küster überreicht.

Kleine Abordnungen überbrachten Dank und beste Wünsche für den Stellenwechsel. Dr. Johannes Norpoth sprach für den Kirchenvorstand die Dankesworte. Die Jugendgruppen wie der Pfadfinderstamm und die Messdienergemeinschaft zeigten ihre jeweilige Verbundenheit und Dankbarkeit in den so einfachen wie aussagekräftigen Worten: „Wir wollen Martin zurück.“

Auch der ehemalige Pfarrer Dr. Hans-Werner Dierkes gehörte zu den Mitfeiernden und ließ den Weg des scheidenden Küsters von der Bewerbung 2009 bis zum Stellenwechsel Revue passieren. Er dankte für den leidenschaftlichen Einsatz in all den Jahren, die Räume so herzurichten, dass „vielen Menschen ein leichter Zugang zu Gott und einem unbeschwerten Miteinander nichts im Wege stand“.

Pfarrer André Sühling überreichte Swertz, der auch in den Kirchen Liebfrauen-Überwasser und St. Sebastian in Nienberge Dienst getan hatte, einen extra für ihn in Auftrag gegebenen Kerzenständer aus Steinen seiner drei Kirchen. Aus einer Sandsteinrosette, zwei Ziegeln und einem Sandsteinsockel entstand so ein Erinnerungsstück besonderer Art.

Martin Swertz selbst erwiderte den Dank in seiner Abschiedsrede: „Die Menschen in St. Michael sind mir zu einer zweiten Familie geworden.“ Es war laut Mitteilung der Gemeinde ein – trotz aller aktuell widrigen Umstände – „würdiger und schöner Abschluss der Weihnachtstage mit dem Fest der Heiligen Familie – in mehrfacher Hinsicht“.

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