Versammlung der Gievenbecker Werbegemeinschaft
Anlauf nehmen für etwas Neues

Münster-Gievenbeck -

An Höhepunkte wie die seinerzeit von der Werbegemeinschaft organisierte „Gievenbecker Sommersause“ ist aktuell natürlich nicht zu denken. Dennoch will man die Zeit nutzen, will Anlauf nehmen für etwas Neues. Das ist das Fazit einer Versammlung der Gievenbecker Kaufleute.

Freitag, 05.03.2021, 16:23 Uhr
Der Vorstand der Gievenbecker Werbegemeinschaft
Der Vorstand der Gievenbecker Werbegemeinschaft Foto: kbö/pd

Das gesellschaftliche Leben steht still, die aktive Arbeit in den Vereinen ruht bis auf Weiteres. Darunter leiden auch die Verantwortlichen der Gievenbecker Werbegemeinschaft. Stillstand soll es aber nicht geben. Darin waren sich die Mitglieder bei der jüngsten Mitgliederversammlung einig. Das Treffen fand – wie mittlerweile bei solchen Aktivitäten üblich – virtuell über den Video-Chat-Service „Zoom“ statt.

An Höhepunkte wie die seinerzeit von der Werbegemeinschaft organisierte „Gievenbecker Sommersause“, das vor Jahren geplante „Schlagerfestival“ (es fiel bekanntlich ins Wasser) oder die beliebten Weihnachtsaktionen ist aktuell natürlich nicht zu denken. Dennoch will man die Zeit nutzen, will Anlauf nehmen für etwas Neues. Was das sein wird, steht noch in den Sternen. Eines ist allerdings sicher: Durch den Ausfall diverser Events sparte man einiges an Geld ein, was sich natürlich auch auf den Kassenbestand auswirkte. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Ulf Imort als Vorsitzender der organisierten Kaufleute.

Natürlich dufte bei der Versammlung ein Blick in das vergangene (Corona)-Jahr nicht fehlen. Trotz allen Stillstands war der Gievenbecker Wochenmarkt in der Regie der Werbegemeinschaft ein regelmäßiger Publikumsmagnet. Den Initiatoren ist es nun sogar gelungen, den letzten verbliebenen Standplatz mit dem Grillwagen von „Max & Moritz“ zu besetzen. „Nun kann wirklich keiner mehr drauf“, so Ulf Imort.

„Auf diesen Markt können wir wirklich stolz sein“, meint Sven Hosse , wiedergewählter Schriftführer der Kaufmannschaft. Damit meint er das breite Sortiment: „Wir haben nicht nur Quantität, sondern auch ein hohes Maß an Qualität.“ Mittlerweile warten 17 Stände Donnerstagnachmittags auf die Kunden.

Apropos Markt: Nach Aussage von Kader Selmi, in seinem Amt bestätigter zweiter Vorsitzender der Kaufleute, sind alle Beteiligen ausgesprochen gut zufrieden. Das gelte einerseits für die Kunden des Markts, „die sich in der Corona-Zeit sehr diszipliniert verhalten und an die Vorschriften sowie Abstände gehalten haben“. Auf der anderen Seite seien da die Beschicker, bei denen die Stimmung „so gut ist, wie noch nie“. Regelmäßige Treffen mit den Händlern und gesteigerter Wert auf noch mehr Kommunikation hätten dazu maßgeblich beigetragen.

Viele Mitglieder stellten sich die Frage, wie man sich effektiver nach außen darstellen kann. Dies geschieht nun mittels einer eigenen Homepage ( www.werbegemeinschaft-gievenbeck.de).

Kontakt suchten die Kaufleute auch zu den für die Entwicklung des Oxford-Areals Verantwortlichen, in diesem Fall dem Geschäftsführer der „Konvoy“, Stephan Aumann. Bekanntlich soll sich im Oxford-Quartier auch Gewerbe ansiedeln, was für die Werbegemeinschaft naturgemäß von Interesse ist.

Ein Blick in die Zukunft gehört natürlich auch zu einer Versammlung. Und so war zu erfahren, dass in der ehemaligen Apotheke am „kleinen“ Rüschhausweg künftig eine Art italienische Kleingastronomie mit Einkaufsmöglichkeit zu finden ist. Das genaue Konzept stehe aber noch nicht fest.

Das Jahr 2021 sieht Sven Hosse als eine Art „Übergangsjahr“: „Wir haben schon vor, dass wir – wenn es die Corona-Regeln zulassen – in der zweiten Jahreshälfte wieder eine kurzfristig geplante, kleine Aktion durchführen.“ Als Beispiel nennt er das Event zum Marktjubiläum mit Musik und Promi-Bedienung. Es könnte vielleicht als kleines Signal für die Zukunft wirken: „Was geht eventuell 2022?“ Quasi als ein Anlauf für etwas Neues.

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