Polizei beendet Verfolgungsjagd
Mit 160 über den Rüschhausweg

Münster-Gievenbeck -

Verfolgungsjagd wie im Film: Ein 51-jähriger Autofahrer flüchtete mit 160 Sachen über den Rüschhausweg. Das hätte sogar manch ein Stuntman blass aussehen lassen. Am Ende aber siegte wie so häufig das Gesetz.

Donnerstag, 11.03.2021, 17:08 Uhr aktualisiert: 11.03.2021, 17:23 Uhr
Beamte stoppten am Donnerstagmittag einen Raser
Beamte stoppten am Donnerstagmittag einen Raser Foto: Fabian Strauch

Ein 51-jähriger Autofahrer flüchtete nach Polizeiangaben am Donnerstagmittag um 12.47 Uhr mit bis zu 160 Stundenkilometern am Rüschhausweg vor der Polizei. Die Beamten stoppten ihn und nahmen den Mann aus Schöppingen fest.

Die Polizisten entdeckten demnach den Wagen zunächst an der Busso-Peus-Straße und gaben ihm entsprechende Anhaltezeichen für eine allgemeine Verkehrskontrolle. Als der 51-Jährige die Beamten bemerkt hatte, beschleunigte er laut Polizeibericht seinen Daimlerchrysler und fuhr über den Gievenbecker Weg in Richtung Rüschhausweg davon.

Ohne Führerschein und unter Medikamenteneinfluss

Dort missachtete er eine rote Ampel und erhöhte die Geschwindigkeit auf bis zu 160 Stundenkilometer. „Erst aufgrund eines in gleicher Richtung fahrenden Lkw bremste der 51-Jährige wenige Minuten später sein Auto ab“, schreibt die Polizei in ihrer Zusammenfassung der Ereignisse.

Ein weiterer Streifenwagen setzte sich demnach vor den Pkw, die Polizisten hatten so die Möglichkeit, den Flüchtigen zu stellen. „Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Daimlerchrysler aufgrund fehlenden Versicherungsschutzes außer Betrieb gesetzt worden war“, schreibt die Behörde.

Zudem hatte der 51-Jährige keinen Führerschein und stand unter Medikamenteneinfluss. Die Beamten nahmen ihn mit zur Polizeiwache, das Auto stellten sie sicher. Den Mann aus Schöppingen erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.

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