Neue Kita am Sonja-Kutner-Weg
Bietergemeinschaft gewinnt Wettbewerb

Zu einem Ort der Kommunikation und Teilhabe soll die neue Kindertagesstätte im Oxford-Quartier werden. Der notwendige Architektenentwurf dafür liegt nun vor.

Mittwoch, 07.04.2021, 18:17 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 18:20 Uhr
Eine hohe Raum- und Grundrissqualität wird dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für die neue Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte bescheinigt.
Eine hohe Raum- und Grundrissqualität wird dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für die neue Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte bescheinigt. Foto: heimspiel architekten/Planergruppe Oberhausen

Münster-GievenbeckDer Architektenwettbewerb für die Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte am Sonja-Kutner-Weg im Oxford-Quartier ist entschieden: Das digitale Preisgericht hat sich einstimmig für den Entwurf der überregionalen Bietergemeinschaft „heimspiel architekten“ aus Münster mit der Planergruppe Oberhausen aus Essen ausgesprochen.

„Insgesamt eine Arbeit, die es schafft, auf diesem doch schwierigen Grundstück eine hohe Raum- und Grundrissqualität zu schaffen und gleichzeitig städtebaulich zu überzeugen“: So fällt laut Mitteilung der Stadt Münster die abschließende Bewertung der Jury aus, die aus sechs Sachpreisrichtern aus Politik und Verwaltung sowie neun Architekten und Landschaftsarchitekten bestand.

Zur Aufgabe zählte die Planung einer aus Kinderperspektive entwickelten und nachhaltigen Kindertagesstätte, in der 85 Kinder vom Baby bis zu sechs Jahren in ihrer Entwicklung gefördert und betreut werden. Besondere Beachtung hatte dabei auch die Verbindung zum neuen Wohn- und Werkhof, der im denkmalgeschützten Kontext zu einem Ort des aktiven Hofes werden soll.

Leitgedanke des Entwurfs ist es, so dessen Verfasser, die Kita im Oxford-Quartier als einen Ort der Kommunikation und Teilhabe zu entwickeln. Über den großen Spielhof, der das Herz der Kita darstellt, verzahnen sich Foyer und Multifunktionsraum sowie die Gruppenräume mit dem Gartenbereich.

Als visuelle und räumliche Erweiterung eröffnet der Spielhof die gegenseitige Teilhabe von Kita und unmittelbarer Nachbarschaft und lädt so zur Interaktion beider Bereiche ein.

Zwei dritte Preise gingen an die Bietergemeinschaft Architekturbüro Kemp aus Bramsche mit Freiraum Feickert aus Osnabrück und MS Plus Architekten und nts Ingenieurgesellschaft aus Münster.

Eine Online-Ausstellung der Entwürfe des Architektenwettbewerbs ist im Stadtnetz zu finden:

 

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