Winterfest der kfd
„Ein Platz an der Werse“

Münster-Handorf -

Die kfd St. Petronilla nimmt die Macken der Handorfer aufs Korn. Ihr Stück „Ein Platz an der Werse“ wurde beim Winterfest im Haus Münsterland aufgeführt.

Dienstag, 28.02.2012, 08:02 Uhr

Winterfest der kfd : „Ein Platz an der Werse“
Der Platz an der Werse ist Handorfs Dreh- und Angelpunkt. Davon können die Theaterfrauen der kfd ein Lied singen. Foto: cro

Auf dem Campingplatz an der Werse ist richtig was los: Schräge Vögel gehören genau so zum Tagesgeschäft wie modische Entgleisungen oder enttäuschte Hoffnungen. Das zumindest sehen die Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands ( kfd ) in ihrem Theaterspiel zum Winterfest so. Mit Humor nehmen sie, wie in den Vorjahren, die Macken der Handorfer aufs Korn. Das Stück heißt: „Ein Platz an der Werse“.

„Wir feiern in diesem Jahr einen kleinen Geburtstag“, sagt Henny Jochmann , Mitglied der Theatergruppe. Bereits zum 35. Mal stehen die Frauen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. „Und sie werden jedes Jahr besser“, meint einer der zahlreichen Besucher. Wer eine Karte für die sechs Aufführungen ergattern wollte, musste sich sputen.

Die Theatergruppe, die von Luzia Schaphorn gegründet wurde und heute von Bärbel Lösche und Anke Möllers geleitet wird, hat sich einiges einfallen lassen, das auf der Bühne präsentiert wird: Den Auftakt machen die Müllmänner, die – natürlich schon morgens frisch mit einem Klaren gestärkt – den Campingplatz auf Vordermann bringen sollen.

Und dass die Senioren den Telefonterror erfunden haben, steht für die Schauspielerinnen auch außer Frage. Das behauptet zumindest die Oma, die jeden Sonntag um sechs Uhr morgens beim Sohn anruft. „weil der sich dann immer so schön ärgert“.

Auch die schon traditionellen Handorfer Neuigkeiten dürfen nicht fehlen: Dieses Mal steht die Straßenumbenennung unter anderem im Fokus – denn dann sollte man die Boniburgallee gleich in Krippenallee umbenennen. Und ein Parkhaus beim Haus Münsterland sollte auch beantragt werden.

Als besonderer Gast ist Pfarrer Jürgen Streuer wieder unter den Schauspielerinnen. Er spielt einen Schalke-Fan, und er spielt ihn überzeugend.

Die Besucher sind von der Leistung der Laienspielschar begeistert: „Es ist jedes Mal wieder lustig. Erstaunlich, auf was für Ideen die kfd immer kommt“, so eine der Besucherinnen. Dass dabei auch schon einmal unabsichtlich auf der Bühne ein Liegestuhl zusammenbricht, während jemand darauf sitzt, gehört doch irgendwie dazu . . .

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