Diese Kinder machen was los
Hilfe für Bangladesch: Grundschüler werben für den Basar der Lichtbrücke

Münster -

Der Basar der Lichtbrücke Handorf zu Gunsten Not leidender Menschen in Bangladesch findet am 17. und 18. November statt. Die Schüler der vierten Klassen beider Handorfer Schulen verkaufen ab dem 1. November wieder Lose.

Montag, 29.10.2012, 22:10 Uhr

Diese Kinder machen was los : Hilfe für Bangladesch: Grundschüler werben für den Basar der Lichtbrücke
Voller Einsatz für Bangladesch: Foto: cro

Gebannt schauen die Kinder der Kardinal-von-Galen-Grundschule auf die Leinwand. Dort sind Bilder aus Bangladesch zu sehen; Bilder von Kindern, kaum älter als sie selbst. Doch diese Kinder im fernen Osten toben nicht auf dem Schulhof; sie müssen Steine schlagen und leben in erbärmlichen Hütten.

Diese krassen Bilder sind beabsichtigt. Sie sollen die Kinder überzeugen, die Lichtbrücke zu unterstützen. Adelheid von Fürstenberg und Petra Dreher von der Lichtbrücke sind nämlich auf der Suche nach Freiwilligen; die sollen schon im Vorfeld des großen Basars , der am 17. November von 14 bis 18 Uhr und am 18. November, von 10 bis 18 Uhr in der Matthias-Claudius-Grundschule stattfindet, in Handorf Lose verkaufen. Die Lose sind für eine große Tombola bestimmt.

Den Grundschulkindern sind die Altersgenossen in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt, nicht egal: Spontan erklären sich viele Schüler der vierten Klasse bereit, die Lichtbrücke zu unterstützen.

Dreher erklärt, wie der Losverkauf funktioniert: „Jedes Kind erhält von uns einen Ausweis, den es an den Haustüren auch vorzeigen soll.“ So werde verhindert, dass sich Trittbrettfahrer an der Aktion bereichern. „Dann bekommt jedes Kind 50 Lose – und wenn alle verkauft sind, melden sie sich wieder im Haus von Fürstenberg und es wird genau nachgezählt.“ Das habe nichts mit Misstrauen zu tun, sondern sei eine Sicherheit für beide Seiten. „Und dann können die Kinder weitermachen, wenn sie wollen.“

Die Kinder sind sichtlich beeindruckt von den Erfolgen, die die Lichtbrücke schon vor Ort erreicht hat: „Wir haben bereits 85 Schulen gebaut, brauchen aber im Jahr 500 Euro, um die Schule weiter zu betreiben“, so von Fürstenberg. Doch davon lassen sich die Schüler nicht abschrecken: Vielmehr wollen sie ab Donnerstag (1. November) jeweils paarweise durch die Straßen gehen und die Lose verkaufen. „Wir werden wieder in die Schule kommen und noch einmal alles erklären – aber wir sind zuversichtlich, dass es klappen wird“, so Dreher.

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