Eröffnung nach viermonatigem Umbau.
St. Petronilla: Die Kita sattelt einen drauf

Münster -

Vier Monate lang wurde die Kita St. Petronilla an- und umgebaut. Die Gruppen haben jetzt mehr Platz: Ein grünes Dachgeschoss und ein blauer Anbau sind dazugekommen.

Dienstag, 27.11.2012, 06:11 Uhr

Eröffnung nach viermonatigem Umbau. : St. Petronilla: Die Kita sattelt einen drauf
Das neue Dachgeschoss ist grün, der Anbau blau. Foto: spe

Es wird eng in dem kleinen Spielzimmer der Kita St. Petronilla : Sehr viele Gäste wollen sich nach dem Umbau von dem neuen Konzept überzeugen – und auch ein bisschen Mäuschen spielen, was kommende Projekte in Münsters Osten betrifft.

Die Kita St. Petronilla hat aufgestockt – im wahren Sinn des Wortes. Kita-Leiterin Elisabeth Klamt ist mehr als froh über die neuen Räume und das zusätzliche Stockwerk: „Unser Ziel ist es, den Eltern auch Plätze für die U 3-Betreuung anzubieten, denn der Bedarf ist extrem gestiegen.“ Dazu kam, dass es bisher für die Arbeit keine Nebenräume in den Gruppen gab. „Wir haben das gesamte Raumkonzept umgestaltet.“ Demnächst werden zwei Gruppen für Zwei- bis Sechsjährige und eine Gruppe für Drei- bis Sechsjährige angeboten.

Während der Bauphase wurde jedoch der Bau nicht geräumt, sondern der normale Kindergartenbetrieb ging weiter. Nur eine Gruppe wurde in den Heidehof ausgegliedert. Man sei den Eltern dankbar, die den weiteren Weg auf sich genommen haben. Die anderen Kinder konnten den Umbau hautnah miterleben: „Alle wollen nun Handwerker werden“, berichtet Elisabeth Klamt.

Der Umbau hat vier Monate gedauert. Architekt Kai Gruchmann spricht von einer Herausforderung: „An dem Bau waren 16 Gewerke beteiligt. Die mussten zusammenarbeiten wie Zahnräder.“ Auch das Amt für Kinder, Jugendliche und Familie der Stadt hatte ein Wörtchen mitzureden. Der städtische Bedarfsplaner Frank Philipp war im Sommer mit eher skeptischem Blick durch die Kita gezogen. „Wir haben damals mit den einfachen Objekten angefangen, das Konzept für neue Plätze in der Stadt umzusetzen – und Handorf stand relativ weit hinten auf der Liste.“ Umso mehr freut er sich über den Erfolg des Umbaus.

Pfarrer Jürgen Streuer ist zufrieden: „Es war Zeit zu sagen: Jetzt packen wir es an, damit auch in die Zukunft schauen können.“

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