„Meine Frage an Gott“
Schokolade im Himmel?

Münster-Ost -

Die Kirchengemeinde St. Petronilla hat in den letzten Monaten rund 7000 Postkarten losgeschickt und über 230 „Fragen an Gott“ zurückbekommen. Nun geht es an die Auswertung. Etwa beim „Tacheles-Abend“ am 2. Mai.

Montag, 29.04.2013, 21:04 Uhr

Das Team hinter der „Meine Frage“-Aktion“ (v. l.): Heinz-Dieter Sauer, Mechthild Teklote, Maria Möllers, Birgit Furmanek, Daniel Meyer zu Gellenbeck.
Das Team hinter der „Meine Frage“-Aktion“ (v. l.): Heinz-Dieter Sauer, Mechthild Teklote, Maria Möllers, Birgit Furmanek, Daniel Meyer zu Gellenbeck. Foto: Julia Kwiatkowski

„Gibt es Schokolade im Himmel?“ Junge und erwachsene Bürger aus Gelmer , Handorf, Südmühle und Mariendorf haben ihre Fragen an Gott formuliert – jetzt gibt es die Antworten.

Die Kirchengemeinde St. Petronilla hat in den letzten Monaten rund 7000 Postkarten losgeschickt und über 230 Fragen zurückbekommen. Pastoralassistent Daniel Meyer zu Gellenbeck spricht von einer guten Zahl, und auch die anderen Mitglieder des Vorbereitungsteams freuen sich über jede aufgeschriebene Frage. Denn das genaue Hinhören war die Idee hinter dem Projekt: „Was beschäftigt die Menschen im Hinblick auf Religion und Gott?“, so Meyer zu Gellenbeck. Dass dabei auch kritische Fragen gestellt werden, sei ihnen klar gewesen. „Glauben ohne Kritik, nur Gefolgschaft – das ist nicht mein Glauben“, betont der Pastoralassistent.

Am Donnerstag (2. Mai) findet um 20 Uhr im Haus Münsterland der „Tacheles-Abend“ mit kompetenten Referenten statt. Sie versuchen sich in Gott hineinzuversetzen und Antworten zu finden. Themen sind unter anderem: „Hast du das Zölibat gewollt?“ und „Kirchensteuer? Was hat das mit Glauben zu tun?“ Auch das Thema Kindesmissbrauch und wieso Gott das zugelassen habe, steht an diesem Abend im Fokus.

Der Gottesdienst in der St.- Petronilla-Kirche am kommenden Samstag (4. Mai) ist der letzte Antwort-Abend und steht unter dem Thema „Warum? – Offene Fragen tragen wir vor Gott.“

Im Pfingstpfarrbrief beantworten darüber hinaus auch Pfarrer Jürgen Streuer, Weihbischof Stefan Zekorn und der ehemalige Rektor des Gymnasiums St. Mauritz, Theo Welling, viele weitere Fragen –  wie beispielsweise: „Haben evangelische Christen schlechtere Chancen, in den Himmel zu kommen? Falls nicht, warum schließen wir uns nicht einfach mit ihnen zusammen?“

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