Krippenweg verbindet Dyckburgkirche und St. Petronilla
Bethlehem liegt an der Boniburg

Münster-Ost -

Es sind über 130 Krippen, die von zwei engagierten Gruppen rund um die St. Petronilla-Kirche und im Boniburger Wald aufgebaut wurden. Bis zum 12. Januar ist der Krippenweg zu sehen, den die Organisatoren nicht als Schmuck, sondern als Glaubenszeugnis verstehen.

Dienstag, 10.12.2013, 08:12 Uhr

Der Krippenweg ist eine Attraktion. Hier macht sich die Frauengemeinschaft aus Gelmer auf den Weg von der Dyckburgkirche durch den Boniburger Wald nach Handorf.
Der Krippenweg ist eine Attraktion. Hier macht sich die Frauengemeinschaft aus Gelmer auf den Weg von der Dyckburgkirche durch den Boniburger Wald nach Handorf. Foto: Matthias Ahlke

Die knappste Krippe besteht aus kleinen Klötzchen. Nicht geschnitzt, nicht bemalt, nur beschriftet: „Jesus“, steht darauf, „Maria“, „Josef“, ein Mal „Hirte“, drei Mal „König“. Nur ein einziges Klötzchen ist unbeschriftet. Das ist die eigentliche Futterkrippe . . .

Dieses minimalistische Meisterstück ist unweit der Dyckburgkirche aufgebaut. Es steht nicht für sich allein, sondern ist ein Teil des Krippenwegs : Dutzende Krippen säumen den Weg von der Dyckburgkirche durch den Boniburger Wald und die Allee bis zur Wersebrücke an der Sudmühlenstraße. Dort sind ein paar krippenlose Meter zurückzulegen, bis am Ende des kleinen Fußweges der Krippenweg rund um die St.-Petronillakirche beginnt.

Krippenweg im Boniburger Wald

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Es sind über 130 Versionen des Stalls in Bethlehem – vom lebensechten Großformat bis zur Miniatur-Ausgabe in einem winzigen Glas, kaum größer als ein Daumennagel. Die meisten bestehen aus Holzfiguren – aber es gibt auch Bilder aus jedem erdenklichen Material, realistisch oder abstrakt. Wer sie alle sehen will, ist ein Stündchen beschäftigt . . .

Geistiger Urheber ist Peter Freytag , der 2008 rund um St. Petronilla damit anfing und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer begeisterte. 2010, nach der Gemeindefusion, kam eine zweite engagierte Gruppe hinzu, die den Weg bis zur Dyckburgkirche schmückt. Der Handorfer Krippenweg ist bunter, konzentrierter und beleuchtet, der Dyckburger Krippenweg ist natürlicher, stiller und unbeleuchtet. Beide Gruppen legen gewissen Wert darauf, nicht verwechselt zu werden – letztlich ist es eine gemeinsame Herzensangelegenheit.

„Der Krippenweg ist bei Spaziergängern sehr beliebt“, berichtet Monika Brauer von der Dyckburger Gruppe, die sich besonders über staunende Kinder freut. Ihr ist wichtig: „Wir sehen den Krippenweg nicht als Schmuck, sondern als Glaubenszeugnis.“

Am kommenden Wochenende, wenn rund um St. Petronilla der Handorfer Weihnachtsmarkt gefeiert wird, ist eine gute Gelegenheit zum Krippenwandern. Am Sonntag (15. Dezember) beginnt um 16.30 Uhr ein Krippenrundgang mit Laternen. Die Krippen sind bis zum 12. Januar zu sehen.

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