Titus bleibt am Ball
Feststimmung rund um St. Petronilla

Münster-handorf -

Seit 2008 gibt es den Weihnachtsmarkt an der Petronilla-Kirche. Jetzt fand er zwar ohne Beteiligung der Kaufmannsgilde statt, bot aber jede Menge guter Laune, Musik und Gespräche.

Dienstag, 17.12.2013, 09:12 Uhr

Titus Dittmann ist der geborene Auktionator: Der Dirk-Nowitzki-Ball wird für 285 Euro zu Gunsten von „Skate-Aid“ versteigert.
Titus Dittmann ist der geborene Auktionator: Der Dirk-Nowitzki-Ball wird für 285 Euro zu Gunsten von „Skate-Aid“ versteigert. Foto: rkr

Titus Dittmann steigt aufs Podium – auf einen kleinen Holztisch vor der St.-Petronilla-Kirche. In der Hand hält er nicht etwa ein Skateboard, sondern einen Basketball.

„Dieser Ball ist von Dirk Nowitzki signiert und für ,Skate-Aid‘ gestiftet worden“, ruft er in die Runde. Eine Versteigerung auf amerikanische Art mit Fünf-Euro-Schritten beginnt. „Wer macht den Anfang?“

Schnell sind 80 Euro erreicht und Titus Dittmann gerät in Fahrt. „Jetzt kommen wir so langsam in die Region, die ich mir erhofft hatte“, ruft er gut gelaunt ins Mikrofon. Die Handorfer sind gut drauf und bieten munter weiter. Auch Kinder heben den Arm – und Väter zahlen ohne Murren den Einsatz. Der Betrag in den Büchsen klettert auf 285 Euro, bevor der Hammer fällt. Noah Althoff (11) ist der Glückliche, der den Ball mit der Unterschrift des Basketball-Stars freudestrahlend in die Arme schließt.

Weihnachtsmarkt in Handorf

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Titus kann noch mehr: Am Sonntag hat der Wahl-Handorfer ein Balance-Board mit der Unterschrift von Til Schweiger dabei – und das wechselt für 785 Euro den Besitzer . . .

Schon am Samstag waren zahlreiche Besucher zum Weihnachtmarkt gekommen, um Stimmung, Glühwein und Eierpunsch zu genießen. Seit 2008 gibt es den Weihnachtsmarkt an der Petronilla-Kirche. Jetzt allerdings fand er ohne Beteiligung der Kaufmannsgilde statt, die im Weihnachtsgeschäft keine Zeit mehr fand. Das heißt: keine Verkaufsstände – außer solchen für einen guten Zweck. Dafür jede Menge guter Laune, Musik und Gespräche.

Der zwölfte Jahrgang des St.-Mauritz-Gymnasiums hatte eine „Plätzchenbude“ aufgebaut, die „Singing Sisters“ sorgten für heiße Getränke , Hotel Eynck und „Lötlämpken“ kümmerten sich ums Essen. Das „Lebenshaus“, die „Lichtbrücke“, „Skate-Aid“ und der „Eine-Welt-Stand“ informierten über ihre Arbeit oder boten Geschenkartikel an.

„Alle Initiativen wollen im nächsten Jahr wiederkommen“, berichtete Pfarrer Jürgen Streuer zufrieden, der den Markt gemeinsam mit Martina Klimek organisiert hatte. 

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