Weniger Tiere als in den Vorjahren
Hegering erlegt 135 Tauben

Münster-Ost -

Normalerweise fallen um diese Zeit Scharen von Tauben über die Rapsfelder her – weshalb der Hegering zur traditionellen Taubenjagd aufruft. Wegen des milden Winters gab es in diesem Jahr nur wenig Beute.

Dienstag, 11.02.2014, 16:02 Uhr

Die Taubenjagd 
Die Taubenjagd  Foto: rkr

Der Hegering Münster-Ost veranstaltete an den vergangenen Wochenenden seine traditionelle revierübergreifende Taubenjagd . Zwischen Gelmer und Wolbeck waren 78 Jägerinnen und Jäger unterwegs, und am Ende der Jagdtage waren 135 Tauben erlegt.

„Normalerweise sind zum jetzigen Zeitpunkt größere Taubenschwärme in Westfalen unterwegs, die die Raps-Kulturen durch Herauspicken der Pflanzenherzen schwer schädigen“, sagt der stellvertretende Hegeringleiter Ben Schulze Buschhoff. „Nur in diesem Jahr ist alles anders. Die Tauben ziehen nicht umher, da die milden Temperaturen keine Notlagen hervorrufen.“ Die Jäger konnten daher in den 33 Jagdbezirken nicht so viele Tauben aufstöbern wie in den vergangenen Jahren.

„Die Tiere werden mit Schrotpatronen geschossen“, sagte Schriftführer Christian Hartmeyer, „wir achten sehr auf Sicherheit und verzichten lieber auf eine Jagdbeute, als ein Risiko einzugehen. Die maximale Reichweite eines Schrotschusses liegt bei 100 Metern.“

Der Ausklang der Jagd fand wieder in den Räumen von Philip Schulze Buschhoff statt. Thema war nicht zuletzt der milde Winter: Ein Jäger hatte bereits einen Junghasen gesehen, der normalerweise erst im März zur Welt kommt.

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