Martin Heep als Vorsitzender bestätigt
Mit Flavio Bez konnte das Amt des Sportwarts neu besetzt werden

Münster-Handorf -

Martin Heep bleibt Vorsitzender des TSV Handorf. Die Mitgliederversammlung am Sonntagabend im Haus Münsterland sprach dem bisherigen Sportvereins-Chef erneut das Vertrauen aus. Wiedergewählt wurden außerdem Geschäftsführerin Elke Stollmeier und die stellvertretenden Kassiererin Inge Neumann.

Dienstag, 18.03.2014, 08:03 Uhr

Der Vorstand des TSV Handorf nimmt den strahlenden Vorsitzenden Martin Heep in die goldene Mitte.
Der Vorstand des TSV Handorf nimmt den strahlenden Vorsitzenden Martin Heep in die goldene Mitte. Foto: mfe

Froh ist der Verein, dass nach längerer Zeit das Amt des Sportwartes wieder besetzt werden konnte: Flavio Bez kandidierte für diese Aufgabe und wurde einstimmig gewählt. Die Versammlung bestätigte außerdem die von der Jugendversammlung neu gewählte Jugendwartin Nadine Schwarz in ihrem Amt.

Beschlossen haben die Mitglieder außerdem eine Änderung der Satzung: In der Ergänzung verpflichtet sich der Verein, jegliche Form von Gewalt zu verurteilen. Außerdem sollen Maßnahmen zum Schutz und zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt durchgeführt werden. Hintergrund dieser Satzungsänderung ist, dass der Verein mit neun anderen Vereinen aus Westfalen an einem Qualitätsbündnis zum „Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“ teilnimmt. Dieses Projekt wird von der Sporthochschule in Köln wissenschaftlich begleitet.

Bei den Berichten aus den Abteilungen wurde deutlich, dass vor allem die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur für Probleme sorgt. Die Kinder hätten deutlich weniger Zeit für Sport und auch jugendliche Übungsleiter zu finden sei ein großes Problem. Beklagt wurde auch die Schwierigkeit, Trainingszeiten in der Halle zu bekommen. Durch die verkürzte Schulzeit sei es vielen jungen Menschen auch nicht mehr möglich, bis zum Ende ihre Jugendzeit ihren Sport wettkampfmäßig auszuüben.

Der stellvertretende Vorsitzende Ralf Heyer berichtete, dass es im vergangenen Jahr viele Probleme an der Middelfeldhalle gebgeben habe. Zum einen habe es dort viel Vandalismus gegeben, zudem seien die Einschränkungen durch die Bauarbeiten an der benachbarten Kita recht massiv gewesen. Für das nächste – spätestens für das übernächste Jahr – sei mit einer Sanierung der Halle zu rechnen, „dann hoffen wir unter anderem auch auf neue Duschen“.

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