Flüchtlinge in Handorf
Kommentar: Der Druck wird wachsen

Die ersten Flüchtlinge, die Handorf erreichten, waren Familien aus dem Kosovo. Und sie sind auch die ersten, die wieder gehen müssen, denn der Kosovo gilt als sicher – eine politische Entscheidung, die wenig über die Lebenswirklichkeit in diesem jungen Staat aussagt.

Dienstag, 21.07.2015, 08:07 Uhr

Die Flüchtlingshilfe Münster-Ost hat es sich zum Ziel gemacht, allen zu helfen, die kommen; und das ist gerade aus christlicher Perspektive vorbildlich. Es sagt viel über die engagierten Helferinnen und Helfer, dass sie auch nach dem Abschied aus Münster den Kontakt zu ihren Schützlingen zu halten suchen.

Auf die Flüchtlingshilfe wird noch einiges zukommen, das lässt schon die Situation in der Hiltruper Turnhalle ahnen: Künftig werden gewiss noch mehr Flüchtlinge in Münster-Ost untergebracht werden müssen, und die dürften nicht nur aus dem Kosovo stammen. Was Mut macht, ist nicht nur die große Zahl der Ehrenamtlichen, sondern auch die traditionell gute Vernetzung in Handorf , wo Kirchen, Vereine, Familien- und Jugendzentrum Hand in Hand arbeiten.

Gut so; denn das Thema wird bleiben.

Lukas Speckmann

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