Handorfer Herbst
Kommentar: Kein großer Reibach

Für verkaufsoffene Sonntage gibt es drei wichtige Kriterien: Sie können genehmigt werden, wenn im Stadtteil ein Fest gefeiert wird, wenn die Besucher überwiegend zum Feiern und nicht zum Einkaufen kommen – und wenn sich die geöffneten Läden in unmittelbarer Nähe des Festes befinden.

Dienstag, 25.10.2016, 08:10 Uhr

Alle drei Voraussetzungen treffen auf den Handorfer Herbst so offensichtlich zu, dass selbst in der Stadtverwaltung lange Zeit die Meinung herrschte, über den verkaufsoffenen Sonntag in Handorf müsse man sich gar keine Sorgen machen.

Wirklich nicht? Wenn von der Kaufmannsgilde allen Ernstes erwartet wird, die Besucherströme beim Handorfer Herbst verlässlich zu messen, könnte daraus ein ernsthaftes Hindernis werden. Denn eine seriöse Marktforschung will erst einmal betrieben und bezahlt sein. Und dabei geht es hier nur um ein Stadtteilfest – und nicht um den großen Reibach .

Hoffentlich wird daraus keine Prinzipienfrage gemacht. Handorf braucht den Herbst – und geöffnete Ladentüren.

  

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