Helferfest der CTG Constantia
Gelmer ist theaterbegeistert

Münster-Gelmer -

Die jährlichen Theater-Produktionen der Constantia sind ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Jahreskalender des Ortes. Das wurde jetzt mit einem Helferfest gewürdigt. Weitere Darsteller und Helfer werden noch gesucht.

Dienstag, 25.07.2017, 20:07 Uhr

Der Bühnenerfolg hat viele Gesichter: Die Constantia feierte deshalb ein großes Helferfest im Sportheim.
Der Bühnenerfolg hat viele Gesichter: Die Constantia feierte deshalb ein großes Helferfest im Sportheim. Foto: Paul Fichtner

Weit über 1000 Zuschauer jährlich besuchen die Aufführungen des Plattdeutschen Theaters im Frühjahr in der Mehrzweckhalle in Gelmer. Dieser große Erfolg der Chor- und Theatergemeinschaft Constantia versteht sich nicht von selbst. Die große logistische Anstrengung wäre ohne viele Helfer nicht zu stemmen.

Was auf der Bühne gespielt wird, werde wahrgenommen – aber was neben und hinter der Bühne an Arbeit anfällt, lasse sich laut Mitteilung des Vereins nur erahnen: Die Bühne und das Bühnenbild müssen erstellt und Requisiten beschafft werden. Aber auch Schilder für die Werbung, Plakate und Flyer wollen angefertigt und verteilt sein. Auch die Arbeit in der Küche und hinter dem Tresen zum Wohle der Schauspieler und der Gäste wird von freiwilligen Helfern geleistet. Und für den Kartenverkauf stehen Mitglieder des Vereins zum Telefondienst bereit.

Um diese Leistungen zu würdigen, bedankte sich die CTG Constantia nun mit einem Helferfest im Sportheim am Heidestadion. Der erste Vorsitzende Erhard Rettig begrüßte zahlreiche Aktive von Theatergemeinschaft und Chor, unter anderem den Dirigenten Michael Austenfeld. Aber auch Mitglieder der Frauengemeinschaft und der Schützenbruderschaft St. Josef wurden gefeiert, denn sie tragen erheblich zum Gelingen der Saison bei.

Rettig erinnerte an die Vergangenheit des Plattdeutschen Theaters: Seit 1990 wird in Gelmer wieder jährlich ein Theaterstück aufgeführt. Die erste Produktion hieß „Wu is dat met Siska‘“ unter der Regie von Heinrich Zeiger. In den folgenden 20 Jahren war es Franz Brinkmann, der als Schauspieler und Regisseur für Applaus sorgte. 2012 übernahmen Annette Burbank und Adelheid Schäfer die Regie.

Die beiden sind derzeit damit beschäftigt, ein passendes Stück für die nächste Saison auszuwählen. Noch stehen mehrere Stücke zur Auswahl, die oft erst ins münsterländische Platt übersetzt werden müssen – meist aus dem norddeutschen Platt, aber wenn es sein muss, sogar aus dem Bayrischen . . . In der Regel beginnen im Herbst die Leseproben. Der Verein würde sich über weitere Mitstreiter sehr freuen.

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