Am Bahnhof Handorf hat’s gefunkt
Elisabeth und Alfons Laukötter feiern Diamanthochzeit

Münster-Handorf -

Die beiden sind Handorfer Urgestein: Elisabeth und Alfons Laukötter sind seit 60 Jahren verheiratet.

Montag, 14.08.2017, 07:08 Uhr

Seit 60 Jahren sind Elisabeth und Alfons Laukötter aus Handorf verheiratet.
Seit 60 Jahren sind Elisabeth und Alfons Laukötter aus Handorf verheiratet. Foto: els

Mit einer Fahrkarte in die Heimat begann für die damals 25-jährige Elisabeth aus Bochum die Reise ihres Lebens. Am Schalter der Bundesbahn in Handorf saß der junge Alfons Laukötter. Dass sie sich abends beim Schützenfest in Handorf direkt wiedertrafen, konnte kein Zufall sein – heute feiern die beiden Diamanthochzeit. Elisabeth machte zu der Zeit ein Praktikum im „Hof zu Linde“. Handorf sollte schon bald ihre neue Heimat werden. Am 14. August 1957 heirateten sie dort kirchlich, die Kinder Bernd, Beate, Gerlind und Stephan machten das Glück perfekt.

Noch heute leben die Laukötters im Elternhaus von Alfons, drei der vier Kinder in direkter Nähe. „Es ist schön, die Kinder um sich zu haben“, sagt Elisabeth Laukötter, „sie helfen uns, wo sie können“. Nur ein Sohn lebt im fernen Stuttgart, aber reist natürlich an, wenn seine Eltern in einigen Tagen ihr 60-jähriges Eheglück im Familienkreis feiern.

Im Hause Laukötter ist immer etwas los, nicht zuletzt, weil fünf Enkelkinder ihnen den Ruhestand versüßen. „Außerdem gibt es ja immer etwas zu tun“, sagt Alfons Laukötter lächelnd. 1989 ging er in Rente. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist er im Heimatverein aktiv und hat intensiv am Aufbau des neuen Heimathauses mitgewirkt, sodass das Fachwerkhaus im Jahr 2004 feierlich eingeweiht werden konnte. „Früher trafen wir Mitglieder uns hier im Keller“, erinnert er sich, „aber dann haben alle mit angepackt“. Für sein Engagement erhielt er 2008 die Münsternadel verliehen.

Nachdem die Kinder aus dem Haus waren, sind die Laukötters gerne nach Amerika gereist. Insgesamt sieben Mal haben sie die Vereinigten Staaten besucht und Elisabeth Laukötters Bruder besucht. Heute genießen sie ihre freie Zeit, pflücken Erdbeeren im Garten oder empfangen Besuch aus der Nachbarschaft.

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