CDU-Neujahrsempfang im Wersehof
Die Rückkehr der großen Kaffeekanne

Münster-Handorf -

Das „Dorf der großen Kaffeekannen“ ist in jüngster Zeit mehrfach totgesagt worden. Die CDU Handorf findet, dass der Ort versuchen sollte, an der alten Tradition anzuknüpfen.

Donnerstag, 25.01.2018, 08:01 Uhr

Die Kaffeekanne sollte wieder Handorfs Symbol werden, finden (v.l.) Silke Busch, Heinrich Möllers, Bernadette Spinnen, Martina Klimek und Manfred Wenzel beim CDU-Neujahrsempfang. Das Schiff steht für Handorfs Lage an der Werse – aus der der Ort mehr machen sollte.
Die Kaffeekanne sollte wieder Handorfs Symbol werden, finden (v.l.) Silke Busch, Heinrich Möllers, Bernadette Spinnen, Martina Klimek und Manfred Wenzel beim CDU-Neujahrsempfang. Das Schiff steht für Handorfs Lage an der Werse – aus der der Ort mehr machen sollte. Foto: rkr

Eine große Kaffeekanne und ein Playmobil-Schiff stellte der CDU-Ortsvorsitzende Manfred Wenzel beim Neujahrsempfang der CDU im Wersehof auf den Rednertisch. Handorf sei das „Dorf der großen Kaffeekannen“ und das „Dorf an der Werse“. Mit diesen Pfunden müsse man wuchern und das positive Image weiter ausbauen.

Bezirksbürgermeisterin Martina Klimek griff dieses Bild auf: „Was ist daran veraltet? Warum lassen wir das Dorf der großen Kaffeekannen nicht wieder aufleben?“ Handorf sei über die Stadt hinaus bekannt, auch für den tollen Krippenweg. „Warum nicht den Tourismus bei uns ausbauen?“

Bernadette Spinnen konnte dem nur beipflichten. Sie sei sicher, dass Handorf einen vorderen Platz beim Ranking der Stadtteile belegen würde, betonte die Leiterin von Münster-Marketing. Spinnen referierte über die Grundlagen des Stadtmarketings und gab den Anwesenden wertvolle Tipps und Denkanstöße für die Entwicklung des Stadtteils mit einem positiven Image.

In Sachen Ortskern habe es zuletzt „sehr gute Gespräche“ zwischen Eigentümern und Investoren gegeben, versicherte Martina Klimek. Eine Häuserzeile in der Han­dorfer Straße habe gerade den Eigentümer gewechselt und stünde vor der Renovierung; ein lange vermisster Drogeriemarkt und weitere Geschäfte seien möglich.

Gute Nachrichten auch in Sachen Bürgerbad und TSV-Sportstätten: Die Bad-Betreiber hätten mittlerweile alle entscheidenden Verträge zur Prüfung erhalten, ab Mitte des Jahres könne mit dem Neubau begonnen werden. Über die Vorlage zur Verlagerung der Sportstätten werde Ende des Monats im Rat entschieden. Auch hier sei ein Baubeginn in diesem Jahr wahrscheinlich.

Sehr entspannt habe sich die Flüchtlingssituation: Die Einrichtungen in der Lützow-Kaserne und am Kirschgarten seien geschlossen, die Container sollen nach Auskunft der Stadtverwaltung im Februar abgebaut werden. Die Einrichtung am Willingrott samt Kita ist voraussichtlich bis zum Sommer fertiggestellt; eine weitere feste Flüchtlingsunterkunft soll mittelfristig auf der jetzigen TSV-Anlage entstehen.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5448945?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F137%2F
Mammut-Milchzahn – „Der Fund meines Lebens“
Der etwa sechs Zentimeter lange Milchstoßzahn eines Mammutjungen ist für die Paläontologen eine wahre Sensation.
Nachrichten-Ticker