Kommentar zum kfd-Theater: Ein starkes Signal
kfd-Theater macht weiter

Das erste Wochenende nach Aschermittwoch gehört in Münster-Ost traditionell der Bühne: freitags hat die kfd in Handorf Premiere, sonntags die Constantia in Gelmer.

Dienstag, 20.02.2018, 08:02 Uhr

In diesem Jahr ist es anders: Die Handorfer Premiere musste mangels Bühne ausfallen, was auch in Gelmer mit viel Anteilnahme registriert wurde. Öffentliches Leben ist ohne öffentlichen Raum nicht zu haben – diese schmerzhafte Erkenntnis dürfte sich durchgesetzt haben. Es spricht für das kfd-Ensemble, dass es sich einen Theaterworkshop gönnte, um für die nächste Saison fit zu sein. Allerdings: Eine neue Produktion muss bereits ab Herbst vorbereitet werden – und dann stehen nicht einmal mehr der Wersehof und das Offizierheim als Ausweichquartiere zur Verfügung, von der vagen Idee eines großen TSV-Vereinsheims ganz zu schweigen.

Wenn die Handorfer Theatergruppe nicht auch in der Mehrzweckhalle Unterschlupf findet oder auf ein Zelttheater ausweicht, bleibt nur die Hoffnung auf den Saal von Haus Münsterland. Es wäre gut, wenn sich alle öffentlichen Akteure auf dessen Erhalt konzentrieren. Das kfd-Theater hat mit seinem Workshop ein starkes Signal gesetzt, dass die Hoffnung nicht aufgegeben wird.  Lukas Speckmann

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