Schwäbischer Träger eröffnet im September
Kita Willingrott: Großer Platz für kleine Riesen

Münster-Handorf -

Zusammen mit dem neuen Flüchtlingsheim wurde am Willingrott in Dorbaum eine Zwei-Gruppen-Kita gebaut. Sie soll am 1. September eröffnen.

Mittwoch, 25.07.2018, 07:00 Uhr

Die Kita der „Kleinen Riesen“ wird von der Wohn- und Stadtbau zusammen mit dem Flüchtlingsheim am Willingrott gebaut.
Die Kita der „Kleinen Riesen“ wird von der Wohn- und Stadtbau zusammen mit dem Flüchtlingsheim am Willingrott gebaut. Foto: Reinhold Kringel

Die Trägerschaft der neuen Zwei-Gruppen-Kita in Dorbaum wird von der „Kleine Riesen Nord gGmbH“ aus Esslingen am Neckar übernommen.

Klaus Niehues vom städtischen Kinder- und Jugendamt bestätigt, dass die Zwei-Gruppen-Kita zum 1. September ihren Betrieb aufnehmen wird. Schon vor einem Jahr hatte der schwäbische Träger das „sehr umfangreiche“ Ausschreibungsverfahren für sich entschieden. Klaus Niehues berichtet, dass die Esslinger sowohl mit ihrem pädagogischen Konzept als auch mit ihrer Wirtschaftlichkeit überzeugt hätten.

„NRW ist einer unserer Schwerpunkte“, unterstreicht Peter Wahler , Geschäftsführer des neuen Trägers. In Münster seien insgesamt fünf Kitas geplant – dem Standort am Willingrott geht eine Kita-Eröffnung in Albachten im August voraus. Eine schwäbische Spezialität allerdings werde in Münster nicht angeboten: die Zweisprachigkeit. Das werde einem Kita-Träger in NRW durch die Rechtslage etwas schwergemacht, außerdem sei geeignetes Personal nicht leicht zu finden, meint Wahler. In Esslingen, wo ein deutsch-englischer Kita-Betrieb üblich ist, firmiert der Träger unter dem Titel „Little Giants“.

In Dorbaum werden nach Angaben von Klaus Niehues künftig maximal 45 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren versorgt werden. In jedem der beiden Stockwerke ist ein Gruppenraum mit entsprechenden Nebenräumen untergebracht, unten gibt es neben Küche und Büro auch einen großen Mehrzweckraum. Die Plätze in der neuen Kita werden über den Kita-Navigator vergeben, dabei werden auch Kinder des benachbarten Flüchtlingsheims zum Zuge kommen.

Dass es rund um den Willingrott eng ist, sei allen Beteiligten klar, versichert Niehues. Man werde auch den Träger dafür sensibilisieren, dass die Kinder künftig nach Möglichkeit zu Fuß oder mit dem Rad in die Kita gebracht werden.  

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