Am 17. und 18. November in der Matthias-Claudius-Schule
Einladung zum Lichtbrücke-Basar

Münster-Handorf -

1978, vor 40 Jahren, wurde die Lichtbrücke Handorf gegründet. Damals begann das Team um Adelheid von Fürstenberg mit einem Weihnachtsbasar im Pfarrheim. Heute ist der Basar eine Ereignis mit Ausstrahlung in den gesamten Stadtbezirk.

Donnerstag, 01.11.2018, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.11.2018, 09:00 Uhr
Beim Besuch einer Lichtbrücke-Delegation im Ausbildungszentrum Bace-Mitali präsentieren junge Schneiderinnen ihre Zeugnisse – und die neuen Nähmaschinen.
Beim Besuch einer Lichtbrücke-Delegation im Ausbildungszentrum Bace-Mitali präsentieren junge Schneiderinnen ihre Zeugnisse – und die neuen Nähmaschinen. Foto: Lichtbrücke

Bangladesch ist ein Land der Extreme: Nur wenige Staaten der Erde weisen eine höhere Bevölkerungsdichte auf, die Armut ist unvorstellbar groß. Und dennoch gibt es Zeichen der Hoffnung. Das liegt auch an beharrlicher Unterstützung, die auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt. Die „Lichtbrücke Handorf“ leistet diese Unterstützung seit 40 Jahren: 1978 wurde sie gegründet – als Ableger der nur fünf Jahre zuvor gegründeten „Lichtbrücke Engelskirchen“.

Der wichtigste Termin im Jahreskalender der Lichtbrücke ist der große Basar im November – ein Ereignis mit Strahlkraft weit über den Stadtbezirk hinaus. Er findet am 17. und 18. November jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Handorfer Matthias-Claudius-Schule an der Drostestraße 7 statt, die bereits seit 1987 Gastgeberin ist. Der Erlös ist für Projekte in Bangladesch bestimmt – vor allem für das 1999 gegründete Bace-Mitali-Ausbildungszentrum.

„Wir haben es nun bereits mit der zweiten Generation zu tun“, berichtet Petra Dreher von der Lichtbrücke. Nach wie vor lebten viele Menschen in Strohhütten – aber inzwischen gebe es fast überall Mobiltelefone und Computer, womit der Zugang zu Schul- oder Berufsausbildung erleichtert werde: „Wir sind auf einem wirklich guten Weg!“

Der Basar, der vor 40 Jahren auf Initiative von Adelheid von Fürstenberg als Weihnachtsbasar im Pfarrheim begann, sei im Laufe der Jahre immer größer geworden: Mittlerweile wird die gesamte Schulsporthalle für den Floh- und Büchermarkt benötigt. Ferner werden fair gehandelte Erzeugnisse aus Bangladesch, Handarbeiten und Kunsthandwerk, Advents- und Weihnachtsdekorationen, hausgemachte Marmeladen und Säfte und vieles mehr angeboten. Allein 70 bis 80 Helferinnen und Helfer seien mehrere Stunden lang mit Organisation und Vorbereitung beschäftigt, und auch die örtlichen Kitas, Schulen und Vereine unterstützen den Basar.

Ab Donnerstag (1. November) verkaufen Handorfer Schulkinder im Ort Lose für die Tombola – die Preise füllen einen ganzen Klassenraum. Zum Aufbau am 16. November ab 14.30 Uhr und zum Abräumen am 17. November ab 18 Uhr werden noch helfende Hände gesucht ( ✆ 32 57 82).

 

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