Klassentreffen nach 50 Jahren
1968: Besonderer Jahrgang dank bunter Mischung

Münster-Handorf -

Als sie eingeschult wurden, gab es noch die Volksschule, schön getrennt nach evangelisch und katholisch. Später sind sie dann alle gemeinsam zur Schule gegangen – bis zu ihrer Entlassung 1968. Nun gab es ein Klassentreffen zum 50-Jährigen.

Donnerstag, 15.11.2018, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 00:00 Uhr
Im Heimathaus fand das Treffen des Entlassjahrgangs 1968 statt.
Im Heimathaus fand das Treffen des Entlassjahrgangs 1968 statt. Foto: Michael Schwakenberg

50 Jahre nach ihrer Entlassung haben 22 ehemalige Volksschüler nun ein freudiges Wiedersehen gefeiert. Winfried Roters und Peter Wiesmann hatten ihre Schulkameraden von früher zu dem Klassentreffen ins Heimathaus eingeladen, wo man gemeinsam an alte Zeiten erinnerte.

Das Besondere an diesem Entlassjahrgang ist ohne Zweifel die „Herkunft“ seiner Mitglieder. „Gestartet sind wir getrennt voneinander: in der katholischen Volksschule, in der evangelischen Volksschule und in der Schule am Flugplatz“, berichtete Roters. Erst im Laufe der Jahre seien die Schulen – im Vorfeld der Trennung der Volksschulen in Grund- und Hauptschulen – zusammengelegt und alle gemeinsam am Standort der heutigen Matthias-Claudius-Schule unterrichtet worden. Als Lehrer standen damals unter anderem Josef Gertz, Helmut Thier, Clemens Müller, Agnes Fark und Ulla Jordan hinterm Pult. „Zwischendurch wurden Jungs und Mädchen auch mal getrennt unterrichtet“, konnte sich Roters erinnern.

Die meisten der einstigen Mitschüler sind Zeit ihres Lebens in der näheren oder weiteren Umgebung von Handorf geblieben. Einige jedoch nahmen extra für das Treffen eine weite Anreise in kauf und kamen aus der Nähe von Bremen, aus Hannover oder Ritterhude in die alte Heimat.

Zu denen, die immer in Handorf geblieben sind, gehört Hubert Große Lengerich. Er setzt sich seit Jahren für den Schutz von Eulen und Käuzen in Münster ein und berichtete seinen früheren Klassenkameraden von der ehrenamtlichen Tätigkeit als Greifvogel-Experte sowie den Erfolgen bei der Wiederansiedlung von Steinkauz, Schleiereule oder Wanderfalke in Gebieten, in denen sie jahrzehntelang nicht mehr vorgekommen waren.

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