Handorfer Krippenweg eröffnet
Krippen in Ruhe genießen

Münster -

Nach der Lichtermesse wurde am Samstagabend der Krippenweg in Handorf eröffnet. An der St. Petronilla Kiche sind 140 Exponate zu bewundern, sie wirken besonders in den Abendstunden im Licht der kleinen Scheinwerfer.

Sonntag, 02.12.2018, 18:45 Uhr aktualisiert: 03.12.2018, 12:16 Uhr
Der Krippenweg an der Petronilla-Pfarrkirche in Handorf ist seit Samstag geöffnet und zieht sich durch den Boniburger Wald bis zur Kirche Maria-Himmelfahrt Dyckburg hin. Besonders in den Abendstunden lohnt sich der Besuch. Bis zum 20. Januar ist Gelegenheit dazu.
Der Krippenweg an der Petronilla-Pfarrkirche in Handorf ist seit Samstag geöffnet und zieht sich durch den Boniburger Wald bis zur Kirche Maria-Himmelfahrt Dyckburg hin. Besonders in den Abendstunden lohnt sich der Besuch. Bis zum 20. Januar ist Gelegenheit dazu. Foto: hpe

„Kein hektischer Einkaufstrubel, kein Umherspringen zwischen Autos und Radfahrern. Dafür aber die Zeit der Ruhe und Besinnung, die uns in der Vorweihnachtszeit oft abhanden gekommen ist. Deshalb ist das hier mein Lieblingsort, wenn ich mich auf die festlichen Tage vorbereite.“

Notburga Welling aus Everswinkel bringt es auf den Punkt, als sie am Samstag um 19.15 Uhr mit vielen anderen vor der St. Petronilla-Pfarrkirche in Handorf „auf die Erleuchtung wartet“.

Während im Gotteshaus das Schlusslied der Lichtermesse angestimmt wird, schalten sich vor der Kirche sieben Stromkreise zusammen und beleuchten 140 handgemachte Kunstwerke. Der elfte Krippenweg ist eröffnet und auch der einsetzende Nieselregen kann die Neugier auf die Krippenlandschaft nicht bremsen.

Handorfer Krippenweg eröffnet

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  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe
  • In Handorf ist wieder der Krippenweg eröffnet worden. Er führt von der Petronilla-Kirche durch den Boniburger Wald. Foto: hpe

„Ziemlich einzigartig in Deutschland“, meint ganz bescheiden Initiator Peter Freytag, der zum Team des Freundeskreises der Krippenbauer gehört. Seit Anfang November sind sie mit den Aufbauarbeiten beschäftigt. Alles muss ins rechte Licht gesetzt werden, neben Exponaten aus dem schier unerschöpflichen Krippenfundus kommen auch immer einige neue Ausstellungsstücke dazu. Mal verbergen sich Maria und Josef kaum sichtbar in einer Walnussschale, mal setzt ein großer Leuchtstern die figürliche Darstellung der Weihnachtsgeschichte in Szene, und mal sind es eher unscheinbare Exemplare mit viel Deutungsmöglichkeiten. „Eine große Vielfalt eben. Dankbar sind wir für die zahlreichen Figurenspenden aus der Bevölkerung“. so Freytag.

Längst ist der Krippenweg, der von der Dyckburg-Kirche durch den Boniburger-Wald bis in den Handorfer Ortskern führt, kein Geheimtipp für die Adventszeit mehr. „In den Tagen nach Weihnachten kommen Busse aus dem Sauerland, dem Ruhrgebiet und aus dem Oldenburger Land. Dann wird es hier erst richtig voll“, sagt Freytag. Angefangen hat alles 2008 mit 21 Krippen.

Die Krippen bleiben bis zum 20. Januar aufgebaut, besonders reizvoll ist der Besuch natürlich abends, wenn alles festlich beleuchtet ist. Kostenlos übrigens, um Spenden wird gebeten.

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